Dienstag, 17. April 2018

Uni Innsbruck: Erstes Tagfalter-Monitoring

Forscher der Universität Innsbruck starten das österreichweit erste systematische „Tagfalter-Monitoring“. Gemeinsam mit freiwilligen Laien aus Nordtirol werde man systematisch die Vielfalt der Schmetterlinge beobachten und so einen wichtigen Beitrag zur Biodiversitätsforschung leisten, teilten die Verantwortlichen am Dienstag mit.

Der Kleine Fuchs gehört zu den ersten Tagfaltern im Frühling. - Foto: Elisabeth H.
Der Kleine Fuchs gehört zu den ersten Tagfaltern im Frühling. - Foto: Elisabeth H.

Die Initiative wird vom Institut für Ökologie der Uni Innsbruck sowie den Naturwissenschaftlichen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen mit Unterstützung der Abteilung Umweltschutz des Landes Tirol sowie der Stiftung Blühendes Österreich getragen. In Nordtirol gibt es mit rund 170 verschiedenen Tagfalterarten ungefähr gleich viele wie in ganz Deutschland. Über deren Verbreitung und Bestandsentwicklung sei allerdings erstaunlich wenig bekannt, so die Forscher.

Beobachtungen an Freiwilligen durchgeführt 

Die nötigen Beobachtungen würden sowohl von professionellen Schmetterlingsexperten als auch von engagierten Freiwilligen durchgeführt. Die gezielte Kombination regelmäßiger, systematischer Expertenerhebungen im 4-Jahres-Rhythmus mit breit angelegten jährlichen Beobachtungen durch Laien („Citizen Science“) ermögliche eine wissenschaftlich solide und langfristige Untersuchung der Tagfaltervorkommen in Nordtirol. 

apa

stol