Dienstag, 14. Juli 2015

Urlaubsfotos helfen Einbrechern

„Toll hier am Strand. Wir bleiben noch zwei Wochen!“ Manche Informationen auf Facebook oder Twitter dürften nicht nur für enge Freunde interessant sein. Manchmal lesen auch Menschen mit, die kriminelle Absichten haben.

Wer Urlaubsfotos in Social Medias postet, weckt auch das Interesse von Einbrechern.
Wer Urlaubsfotos in Social Medias postet, weckt auch das Interesse von Einbrechern. - Foto: © shutterstock

Urlaubsfotos, die etwa bei Facebook oder Twitter öffentlich im Internet zu sehen sind, können Kriminellen eine Steilvorlage für Einbrüche bieten.

In Vernehmungen von Tätern sei bereits bestätigt worden, dass Einbrecher soziale Netzwerke als Instrument nutzten, sagte der Sprecher des hessischen Landeskriminalamts in Wiesbaden, Max Weiß, der Deutschen Presse-Agentur.

Auch automatische Antworten des E-Mail-Programms könnten Hinweise auf leerstehende Wohnungen geben, ergänzte der Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Harald Schmidt.

Während der Sommermonate wurden im vergangenen Jahr in Deutschland Tausende Einbrüche registriert. Im Juli 2014 hat das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden rund 9630 Einbruchsdiebstähle erfasst, im August waren es 9980 Taten. Bundesweit kam es 2014 zu etwa 150.000 Einbrüchen in Wohnungen und Häuser.

dpa

stol