Keaton Jones, ein 11-jähriger Junge aus dem US-Bundesstaat Tennessee wird von seinen Mitschülern gemobbt, mit Essen beworfen und gedemütigt. Seine Mutter Kimberly Jones weiß sich keinen Ausweg und veröffentlicht ein Video mit seiner Geschichte (STOL hat berichtet). Inzwischen hat das Video über 20 Millionen Klicks.Hier geht's zum VideoProminente unterstützen ihnDie unzähligen Reaktionen im Netz bringen sogar einen eigenen Hashtag hervor. Unter dem #StandwithKeaton drücken die Menschen nicht nur ihre Anteilnahme mit Keaton aus, sondern machen auch auf das weitverbreitete Problem von Mobbing an Schulen aufmerksam.Das Video hat Prominente Partei ergreifen lassen. „Du hast in mir einen Freund“, schrieb Justin Bieber auf Instagram. „Schreib mir eine Nachricht und wir können chatten!!!“Schauspieler Chris Evans twitterte: „Bleib stark, Keaton.“ Er lud den Buben zu einer Filmpremiere ein, genau wie Schauspielerin Hailee Steinfeld und Kollege Mark Ruffalo.Mutter postete suspekte FotosDas Facebook-Profil von Keatons Mutter sorgt jetzt allerdings für Aufruhr und lässt an der Echtheit der Geschichte zweifeln. Einige User fanden auf dem Facebook-Profil Kimberly rassistische Beiträge. So posierte sie zum Beispiel im August mit Pistole vor der Flagge der Konföderierten Staaten von Amerika, die auch Südstaatenflagge genannt wird. That viral video of #KeatonJones talking about being bullied is heartbreaking, and I feel sympathetic towards that child. But his mom, Kimberly on the other hand, is a suspected racist who makes very problematic posts bullying Black protesters #TheIrony pic.twitter.com/NUhidunP8z— Tariq Nasheed (@tariqnasheed) 11. Dezember 2017Mutter entschuldigt sichInzwischen hat die Mutter sich für ihr Verhalten entschuldigt. Sie wolle mit den Fotos nur „lustig“ und „ironisch“ sein. So ganz glauben will das aber keiner. Auch die «GoFundMe»-Seite, die für Keaton ins Leben gerufen wurde und bei inzwischen an die 60.000 Dollar zusammenkamen, wurde mittlerweile eingefroren. Ob das gesammelte Geld am Ende doch noch bei der Familie Jones landet, dürfte nach den neusten Erkenntnissen stark bezweifelt werden.stol/apa/dpa