Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR />So berühmt und hübsch und stark besucht das Frühlingstal auch ist, so sei hier vorweg aber doch gesagt – dies auch um überhöhten Erwartungen vorzubeugen –, dass es sich mit einer Länge von nur einem Kilometer nicht so sehr um ein „Tal“, sondern mehr um ein „Tälchen“ handelt.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/video/media/der-fruehling-sendet-seine-ersten-boten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier ein Video aus dem vergangenen Frühling.</a><BR /><BR />Daher schlage ich hier vor, seinen Besuch mit einer längeren Wanderung zu verbinden und diese am Kalterer See zu beginnen. Dort ist es jetzt noch vergleichsweise ruhig und man kann seine Schönheit ungestört erleben, bevor es dann auf gut beschilderten Wegen hinaufgeht in das mäßig ansteigende Frühlingstal. In dessen Mischwaldbeständen blüht und sprießt es jetzt bereits, dass es eine Freude ist, zumal die dort heimischen Blumen ihre Blütenpracht früher und intensiver entfalten als anderswo. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1000960_image" /></div> <BR /><BR />Von hohen Nadel- und Laubbäumen überragt, führt der markierte und beschilderte Weg Schritt um Schritt höher, teils über Holzstufen, teils in fast ebenem Verlauf und im Bereich des von Blumen und Blüten umwucherten kleinen Angelbachs. Wie schon der sehr alte Name dieses oft recht wasserarmen Bächleins, das vom Großen Montiggler See zum Kalterer See abfließt, erahnen lässt, ist die Bezeichnung „Frühlingstal“ relativ jungen Datums. Tatsächlich bürgerte sie sich erst im Laufe der vergangenen Jahrzehnte mehr und mehr ein und verdrängte den ursprünglichen Namen Fabiontal.<BR /><BR />Haben wir das obere Ende des Frühlingstales erreicht, befinden wir uns im Bereich des kleinen Weindorfes Montiggl – wo Einkehrmöglichkeit besteht – und des Großen Montiggler Sees. Dieser befindet sich, zusammen mit dem nahen Kleinen See, in rund 500 Metern Höhe und weist eine Ausdehnung von etwa 300 x 720 Metern auf.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1000963_image" /></div> <BR /> So bietet unsere Wanderung zusätzlich zum Erlebnis Frühlingstal auch die Möglichkeit, an ihrem Beginn den Kalterer See und am Ende des alles in allem recht gemütlichen Aufstiegs auch das Gebiet der bekannten Montiggler Seen kennenzulernen.<h3> Die Frühlingsknotenblume</h3><BR />In einschlägigen Publikationen heißt sie Frühlingsknotenblume (Leucojum vernum L.), in anderen auch Großes Schneeglöckchen, Märzenglöcklein oder Märzenbecher (wobei letztere Bezeichnung anderenorts allerdings auch die Gelbe Narzisse trägt). Doch wie man sie auch nennen mag, eines steht fest: Sie hat einen gewissen Seltenheitswert, da sie in Südtirol eigentlich nur zwischen Meran und Salurn vorkommt, sie ist besonders anmutig anzusehen, und als Charakterblume des Frühlingstales hat sie dieses so berühmt gemacht.<BR /><h3> Die Tour im Überblick</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1000966_image" /></div> <BR /><BR /><Gotham_Bold>Wegverlauf:</Gotham_Bold> Anfahrt zu den Gastbetrieben und großen Parkplätzen an der Nordwestecke des Kalterer Sees (Lido, 216 m; 3 Kilometer südlich von Kaltern). Von dort stets der Beschilderung „Frühlingstal“ und der Markierung 20 folgend zuerst zwischen Baulichkeiten und dann auf Flurwegen nord- und ostwärts zu der zum Kreithsattel führenden Straße und auf dieser kurz nach rechts zum links abzweigenden Forstweg „Unterberg“ (stets Beschilderung „Frühlingstal“ und Markierung 20). Auf diesem durch Wald und freie Hänge nordwärts zum Frühlingstal und durch dieses hinauf bis zu seinem oberen Ende in der Nähe der Ortschaft Montiggl (486 m; Gasthaus, kein Ruhetag, Tischreservierung unabdingbar) und des Großen Montiggler Sees (490 m; Gastbetrieb am Westufer ab 23. März geöffnet); ab Kalterer See ca. 1 <EinHalb></EinHalb> Std. Abstieg: Wie Aufstieg (gut 1 Std.). <BR /><BR /><Gotham_Bold>Höhenunterschied:</Gotham_Bold> 274 m<BR /><BR /><Gotham_Bold>Gesamtgehzeit:</Gotham_Bold> ca. 3 Std.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Orientierung und Schwierigkeit:</Gotham_Bold> Leicht und problemlos; die Wege sind gut beschildert und markiert.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Wanderkarten 1:50.000:</Gotham_Bold><BR />Kompass, Blatt 54 (Bozen) - <Gotham_Bold>1:25.000:</Gotham_Bold> Tabacco, Blatt 049 (Südtiroler Weinstraße)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipp" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier finden Sie weitere Wandertipps von Hanspaul Menara.</a><BR />