Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />An heißen Sommertagen wird der nordseitig von Brixen bzw. St. Andrä heraufführende Weg gern begangen, doch jetzt ziehen wir die Südseite vor und beginnen unseren Aufstieg in dem von einer sonnenexponierten Höfelandschaft umgebenen Bergdorf Afers, das von Brixen herauf über die Plosestraße erreicht wird. <BR /><BR /> Von der dem hl. Georg geweihten Dorfkirche führt ein guter, von Kreuzwegstationen gesäumter und mit Rastbänken versehener, sogar im Winter gern begangener Fußweg bergan. Zuerst noch zwischen Häusern, dann aber durch schönen Nadelwald geht es bald etwas steiler, bald weniger steil in einem knappen Stündchen hinauf zum Mariahilfkirchlein auf dem Freienbühel. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1243545_image" /></div> <embed id="dtext86-72456031_listbox" /><BR /><BR />Wie manch anderer Waldhügel im Lande mag auch unser Wanderziel einst wirklich ein „freier Bühel“ gewesen sein, heute erlaubt das Geäst von Nadelbäumen den Blick zu den Hochgipfeln des Alpenhauptkammes und der Dolomiten nur noch teilweise. <BR /><BR />Dennoch befinden wir uns auf einer nach wie vor gern besuchten, von verschiedenen Sagen und Legenden umwobenen Wallfahrtsstätte. Votivbilder – teilweise mit der Darstellung der berühmten Cranach-Madonna – aus dem mittleren und späten 18. Jahrhundert beweisen, dass der Freienbühel schon damals eine Wallfahrtsstätte war. <BR /><BR />Die erste Kapelle soll 1740 erbaut worden sein, während das heutige Kirchlein 1813 errichtet wurde. Es enthält einen kleinen neugotischen Altar mit der gekrönten Muttergottes und den Aferer Kirchenpatronen Georg und Jakobus sowie die erwähnten zahlreichen Votivtafeln aus älterer und neuerer Zeit. <BR /><BR />Da sich die Gehzeit hier herauf mit einer knappen Gehstunde recht in Grenzen hält, wählen wir für den Abstieg einen etwas längeren Weg und gestalten so den Besuch des Freienbühels zu einer hübschen Rundwanderung. Dabei schlagen wir zunächst den ebenen, nach Palmschoß führenden Waldweg ein und folgen dann einem breiten, teils durch Wald, teils durch aussichtsreiche Wiesenhänge absteigenden Weg. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1243548_image" /></div> <BR /><BR />Hier überblicken wir das innere Aferer Tal mit seinen weit verstreuten Einzelhöfen, und wir schauen hinüber zum Peitlerkofel sowie zu den Aferer und Villnösser Geislern. Und wir blicken auch durch das Eisacktal hinab und hinüber zum Sarntaler Ostkamm – bevor unsere Rundwanderung zu einem einsamen Waldkirchlein im sonnigen Höhendorf Afers endet.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1243551_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Von der Dorfkirche in Afers (1.503 m; hierher gute Straße von Brixen/Milland herauf; falls Parkplatzmangel herrscht, evtl. auf der Plosestraße bis zum Hotel Alpenhof fahren) stets der guten Markierung 5 und den Wegweisern „Freienbühel“ folgend kurz hinauf zur Plosestraße (hier das genannte Hotel mit großem Gästeparkplatz) und auf dem guten Stationenweg in Kehren mittelsteil durch Wald hinauf zum Mariahilfkirchlein auf dem Freienbühel (1.770 m; ab Afers knapp 1 Std.). – Empfohlener Abstieg: Stets der Markierung 3A und den Wegweisern „Palmschoß“ folgend zuerst kurz hinab zu einer Senke und auf ebenem Stationenweg (stets Nr. 3A) in schöner Wanderung durch die Waldhänge ostwärts bis zu dem nahe einem Haus rechts abzweigenden, breiten und guten Weg 7 (ab Freienbühel 3/4 Std.; etwa 10 Min. weiter östlich die Hotels auf Palmschoß); schließlich auf dem genannten Weg 7 in schönem, mäßig bis mittelsteilem Abstieg durch Wald und Wiesen hinunter nach Afers (ab Palmschoßgebiet 3/4 Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 267 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 1/2 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> In jeder Hinsicht unschwierige Rundwanderung meist auf stimmungsvollen Altwegen (auch bei geringer Schneelage möglich). <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – 1:25.000: Tabacco, Blatt 030 (Brixen – Villnössertal)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>