Das zeigt eine Sonderauswertung der PISA-Studie, die die OECD am Freitag veröffentlicht hat. Für die Studie wurden in 14 Ländern bei der PISA-Erhebung zusätzlich zu den Schülertests auch Fragebögen an die Eltern der Teilnehmer verteilt. Darin wurden nicht nur der Bildungshintergrund, Beruf und Einkommen der Eltern erhoben, es wurde auch erfasst, welche Rolle Bücher in den jeweiligen Haushalten spielten und ob die Eltern das Leseverhalten der Kinder in den ersten Schuljahren aktiv geprägt hatten. „Die Studie belegt, dass Eltern einen entscheidenden Beitrag zum schulischen Erfolg ihrer Kinder leisten können“, wird PISA-Experte Andreas Schleicher in der Aussendung zitiert. Dafür würden diese keinen Doktortitel brauchen und müssten auch nicht Stunden mit der Betreuung von Hausaufgaben verbringen. Es sei vielmehr wichtig mit den Kindern regelmäßig über die Schule zu sprechen, ihnen eine hohe Wertschätzung von Bildung zu vermitteln und auf Schwierigkeiten gemeinsam einzugehen. „Bessere Leistungen sind auch dort sichtbar, wo Eltern hohe Anforderungen an Schulen stellen und diese aktiv einfordern.“ apa