Sonntag, 15. Juli 2018

Vorsicht, Zecken-Alarm!

In Österreich warnten Forscher bereits im Frühjahr vor einem Zecken-Rekordjahr. Die Angst vor den Blutsaugern ist auch hierzulande groß – und in einigen Gebieten durchaus berechtigt. Wie man sich ausreichend schützen kann, ohne die Zecken-Panik zu schüren, erklärt die Zett in ihrer aktuellen Ausgabe.

Potenziell infizierte Zecken sind in Südtirol nur begrenzt verbreitet.
Potenziell infizierte Zecken sind in Südtirol nur begrenzt verbreitet. - Foto: © shutterstock

„In der Vergangenheit mussten wir feststellen, dass eine mögliche Infektion mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)  für viele Menschen als unglaubliche Gefahr wahrgenommen wird“, sagt Dr. Martina Born, geschäftsführende Direktorin des Dienstes für Hygiene und öffentliche Gesundheit in Meran.

Dabei warnt sie jedoch vor einer Zecken-Panik. Man müsse sich zwar vor durch Zecken übertragene Krankheiten wie FSME oder Lyme Borreliose schützen.  Potenziell infizierte Zecken seien jedoch – anders als in Österreich –  nur begrenzt in Südtirol verbreitet: in den Gebieten orographisch rechts der Etsch, in der Nähe von Bozen, in Pfatten, im Unterland und im Überetsch.

Alle bisher gemeldeten Erkrankungsfälle von FSME seien in diesen Gebieten aufgetreten. 

Z/ast

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

stol