Die jungen Mediengestalter sorgen sich um ihre Umwelt: „Wer kann uns garantieren, dass unsere Enkelkinder diese Welt noch so erleben dürfen, wie wir sie kennen?“ Sie wollen einen Beitrag zur Sensibilisierung der Menschen, die um sie herum leben, leisten und andere dazu bewegen, Müll bewusst zu vermeiden und richtig zu trennen. Um sich noch intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen, besuchten die Schüler im November das oew-Symposium von „BE THE CHANGE“ in Brixen. Am Dienstag kamen Christina Lechner und ihre Mitarbeiter bei der oew in die Klasse nach Bozen, um ein sogenanntes "Wake up" mit ihnen durchzuführen. Einen ganzen Vormittag lang sprachen die Schüler mit Christina Lechner und Alexander Bisan von "BE THE CHANGE COMMUNITY SÜDTIROL" über soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Nutzung der natürlichen Ressourcen. "BE THE CHANGE" hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen dazu zu bewegen, eine ökologisch nachhaltige, sozial gerechte und sinnerfüllte Präsenz zu etablieren. "Um dieses Ziel zu erreichen, ist es aber zuerst wichtig, dass jeder einzelne Mensch sich selbst spürt. Spürt, welchen Platz auf der Welt er einnimmt und daraus seinen Beitrag zur Erhaltung unseres Planeten findet. In unserer westlichen Gesellschaft leben wir mit der Umwelt auf Pump: Wir nehmen mehr von Mutter Natur, als sie eigentlich hergeben kann", so die Schüler der 4. Klasse in einer Aussendung.Es gebe viele festgefahrene Glaubens- und Regelsätze, die einfach hingenommen würden, ohne sie zu hinterfragen und damit Raum für Machtspiele gäben. Stark berührt von dem, was man in diesen wenigen Stunden erfahren habe, gehe man mit dem Bewusstsein nach Hause, dass die Welt unser eigenes Zuhause sei „und wir auf das, was auch uns gehört unbedingt achten müssen“, so Sabine Weissenegger, Fachlehrerin für Marketing und Fotografie, und die Schüler. „Wenn wir uns etwas kaufen, dann achten wir doch auch sehr darauf, dass es gut erhalten bleibt. Warum also nicht auch bei Mutter Natur? Kritisches Hinterfragen von vorhandenen Gewohnheiten und Glaubenssätzen, bewusstes Erleben und achtsamer Umgang mit allem sind die ersten Schritte auf dem Weg zu einer besseren Welt.“