Montag, 13. Mai 2019

Wander-Rucksack: Warum das Müsli an den Rücken gehört

Beim Wandern über mehrere Tage wird das Gewicht des Rucksacks zwar zwangsläufig zur Last, mit guter Sortierung wird es aber nur halb so schlimm. So sollte Schweres wie das Zeltgestänge, Brennstoff, eine Trinkwasserspeicher oder das Müsli im Gepäck nahe am Rücken lagern, rät die Zeitschrift „Outdoor“.

Beim Wandern über mehrere Tage wird das Gewicht des Rucksacks zwar zwangsläufig zur Last.
Beim Wandern über mehrere Tage wird das Gewicht des Rucksacks zwar zwangsläufig zur Last. - Foto: © D

Im Idealfall reichen solche Gegenstände vom Lendenbereich bis zur Schulter. Hat man sehr viel schweren Proviant dabei, nutzt man zusätzlich das Bodenfach. Ist dieses grundsätzlich prall gefüllt, verbessert das die Lastübertragung.

Leichte Sachen wie die Daunenjacke, den Fleecepullover, Toilettenpapier und Kekse kommen im Hauptfach nach vorne. Sie stabilisieren somit die rückennah platzierten schweren Gegenstände.

Obenauf im Hauptfach sollten jene Sachen liegen, die man bei Bedarf ohne langes Kramen herausholen muss – also Regenbekleidung oder die Erste-Hilfe-Tasche. Auch das Zelt ohne die Stangen findet hier gut Platz. Im Deckelfach schließlich bringt man jene Sachen unter, die man unterwegs auch tatsächlich herausholen muss: Snacks, Sonnencreme, das Handy, Wanderkarten und bei Kälte Handschuhe.

dpa

stol