Katzen sind Jäger. Freigängerkatzen verbringen viel Zeit damit, Beute zu jagen und zu fangen. Das strengt an und erfordert Energie, denn bei der Jagd sind Katzen höchst konzentriert und angespannt. Aber auch Spieleinheiten mit Artgenossen oder mit den Menschen machen müde.<BR /><BR />Da Katzen dämmerungsaktiv sind, schlafen sie von Natur aus meist am Tag. So kommt es, dass Mieze sich vor allem tagsüber immer wieder hinlegt, um ein Nickerchen zu halten. Dabei befinden sich die Katzen häufig in einem Dämmerzustand, das heißt, sie dösen nur, der Geruchs- und Hörsinn bleiben aber auch weiter aktiv und sie nehmen ihre Umwelt wahr. Sobald etwas um sie herum ihre Aufmerksamkeit erregt – Geräusche oder Gerüche beispielsweise – sind sie wieder hellwach. Im Tiefschlaf befinden sich die meisten Katzen nur 4 bis 5 Stunden am Tag. Während des Schlafes verarbeiten Katzen alle Reize des Tages und bereiten sich auf die nächsten Abenteuer vor.<h3>Warum die Ernährung eine Rolle spielt</h3>Nicht nur ihr natürlicher Jagdtrieb beeinflusst den Schlafbedarf von Katzen, sondern auch ihre Ernährung. Erhalten sie zu wenig Energie, müssen sie mehr fressen, um ihren Energiebedarf zu decken. Das kann dazu führen, dass sie nach dem Fressen sehr müde sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, hochwertiges Futter zu geben, das alle notwendigen Nährstoffe enthält.<BR /><BR />Auch Krankheiten oder Schmerzen können dazu führen, dass eine Katze mehr schläft. Ruht ein Tier also plötzlich ungewöhnlich viel, sollte man möglichen Ursachen auf den Grund gehen und gegebenenfalls dem Tierarzt vorstellig werden.<h3> Ruhe gönnen</h3>Vor allem im Winter und bei Regenwetter sind Katzen noch weniger aktiv als normalerweise. Es ist wichtig, dass Katzen in ihren Ruhephasen möglichst nicht gestört werden, damit sie ihre Energiereserven wieder aufladen können und lange gesund bleiben. Dies ist besonders im Haushalt mit Kindern zu beachten. <BR /><BR />Erhöhte Liegeplätze an einem warmen Ort mit einer kuscheligen Decke oder einem Katzenbett sind eine gute Lösung. Auch, weil es Katzen ohnehin lieben, erhöht zu liegen, um alles im Blick zu haben. Für die Kinder müssen die Schlafplätze der Katzen tabu sein und sie sollten von Anfang an lernen, dass sie Tiere generell nicht im Schlaf stören sollten. Schlafmangel kann nämlich gesundheitliche Probleme mit sich bringen und zu Stress oder gar Aggressionen führen.<h3> Schlafrhythmus beeinflussen</h3>Auch wenn Katzen von Natur aus dämmerungsaktiv sind, passen sie sich den Menschen gut an. Das heißt, viele übernehmen den Tagesrhythmus ihrer Besitzer. Ist die Katze nachts zu aktiv, kann man versuchen, sie abends auszupowern, indem man beispielsweise mit ihr spielt. Dennoch sollte man sie dann schlafen lassen, wann sie möchte.<BR /><BR />Eine katzenfreundliche Ausstattung der Wohnung trägt ebenso dazu bei, dass Katzen, die keinen Freigang haben, ausgelastet werden können: darunter Kratzbäume oder Klettermöglichkeiten, verschiedenes Spielzeug und Verstecke. Sogar ein simpler Schuh- oder Umzugskarton kann für Katzen zu einem Abenteuerspielplatz werden.<BR />