Für einige im Land ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Ob der Weltcupsieg, auf den ein Sportler so lange und hart hingearbeitet hat oder die Sternstunden des Jannik Sinner, der selbst Südtirols Sportmuffel hinter dem Ofen hervorgeholt hat, bis hin zum Serie-A-Debüt, war vor allem sportlich so einiges dabei, was vielen Südtirolern in Erinnerung bleiben wird. Aber auch so manche politische Entscheidung, die – vielleicht für Otto Normalverbraucher zwar nicht wirklich nachvollziehbar, aus Sicht der Fachleute aber unumgänglich – wichtige Weichen für die Zukunft gestellt hat, bleibt im Gedächtnis. Und dann wäre da noch die Tatsache, dass die Jugend, trotz aller negativen Meldungen und Aussichten, großteils hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. In diesem Sinne wünscht StolPlus allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch und viele gute Erinnerungen ans Jahr 2024.<BR /><BR /><b>Zur „Zett“-Miss-Südtirol gekürt</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113171_image" /></div> <BR />Eines der Highlights des Jahres 2024 war für <Fett>Pauline Aster</Fett> – wer hätte es sich gedacht – die „Zett“-Miss-Südtirol-Wahl. Im vergangenen Oktober hat die 18-jährige Jenesierin diese nämlich gewonnen und wurde zur „Zett“-Miss Südtirol 2025 gekürt. „Allerdings brachte 2024 noch weitere Meilensteine“, blickt Aster zurück. „Da wären etwa die bestandene Führerscheinprüfung und das Erreichen der Volljährigkeit.“ Nun lässt die „Zett“-Miss Südtirol das Jahr entspannt ausklingen. „Ich verbringe den heutigen Silvester-Abend gemeinsam mit meinen Freunden“, sagt sie. „Wir gehen lecker essen und ein bisschen feiern.“<BR /><BR /><b>Klimaneutralität steht weit hinten an</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113174_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Sorgen macht sich die Präsidentin der Universität Bozen, <Fett>Ulrike Tappeiner</Fett>. Denn: Die Klimaneutralität stehe weit hinten an. „Es scheint so, als hätten wir vergessen, was eigentlich global abläuft. Und da sehe ich abgesehen von all den politischen Veränderungen die größte Bedrohung unseres Planeten“, meint Tappeiner. Sehr positiv stimme sie hingegen, „dass wir viele junge, sehr engagierte und gut ausgebildete Leute an der Universität haben, die manchmal vielleicht auch etwas über das Ziel hinausschießen, wenn man an die Generation Z denkt. Aber junge Leute schießen immer übers Ziel, und dieses Engagement ist sehr positiv“, meint Tappeiner. <BR /><BR /><b>Ein „Knaller“ zum Jahresabschluss</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113177_image" /></div> Für Radio-Redakteurin und -Moderatorin <Fett>Magdalena Duml</Fett> endet das Jahr 2024 mit einem Knaller: „Ich darf ab dem 7. Jänner gemeinsam mit Daniel Winkler die Morningshow ‚Guten Morgen Südtirol‘ von Südtirol 1 moderieren“, freut sie sich und bezeichnet das als ein Highlight von 2024. „Aber vom sich dem Ende neigenden Jahr bleiben mir auch schöne Musik-Momente in Erinnerung“, erzählt sie. So besuchte sie ein Konzert ihrer Lieblingsband „Thirty Seconds To Mars“. Einen Traum, den sie sich heuer ebenso erfüllte, war eine Reise nach New York. „Einmal vor dem Weihnachtsbaum am Rockefeller Center zu stehen, war auch ein Highlight.“ <BR /><BR /><b>Starkes Ehrenamt, gelungene Aktion</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113180_image" /></div> Präsident <Fett>Alexander Schmid</Fett> zeigt sich erfreut darüber, dass das Weiße Kreuz auch heuer wieder neue Leute gefunden hat, „die sich gerne für die Allgemeinheit einsetzen wollen“ und dass die WK-Weihnachtsaktion so starken Anklang gefunden habe: Über 6000 Geschenke seien zusammengekommen für Kinder in einem Flüchtlingslager und in einem Kinderkrankenhaus in der Ukraine. „Das zeigt, dass wir doch auch auf Leute blicken, denen es schlechter geht als uns“, meint Schmid. Von 2024 werden ihm dann vor allem Kriege in Erinnerung bleiben. Persönlich sei für ihn die Wahl zum Präsidenten ein besonderer Moment gewesen. <BR /><BR /><b>Jannik Sinner und seine Erfolge</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113183_image" /></div> Positiv aufgefallen ist <Fett>Josef Tschöll</Fett> 2024 der Erfolg von Jannik Sinner. „Das hatte Breitenwirkung“, meint der Arbeitsrechtsberater. „Dabei bin ich kein Tennis-Fan.“ Aber wenn er nachts Zeit hatte, dann habe er sich doch das eine oder andere Match des Sextners angesehen. Sinner sei eine „Ausnahmeperson“. Positiv in Erinnerung bleiben werde ihm auch seine Feier zum 60. Geburtstag. 110 Gäste habe er dazu am 4. August in Ratschings eingeladen, darunter viele Leute, mit denen er viel erlebt habe – Gutes und Schlechtes – und die zusammen mit ihm viel geleistet hätten, meint der Vorsitzende der SVP-Wirtschaft. <BR /><BR /><b>Jugendliche bleiben optimistisch</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113186_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Beeindruckt zeigt sich <Fett>Tanja Rainer</Fett> von den Ergebnissen der Shell-Studie 2024: Die Mehrheit der jungen Menschen blickt trotz der vielen Herausforderungen optimistisch in die Zukunft und engagiert sich verstärkt politisch. „Dieses wachsende Bewusstsein für gesellschaftliche Mitgestaltung gibt mir Hoffnung und motiviert mich auch in meiner Arbeit beim Jugendring“, meint die SJR-Vorsitzende. Die Arbeit dort habe ihr viel Freude bereitet. Ein persönliches Highlight für sie war es, Patentante von Leony zu werden. „Es berührt mich, ein Kind auf seinem Weg begleiten zu dürfen und gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen“, so Rainer. <BR /><BR /><b>Eine neue Chance öffnet Türen</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113189_image" /></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Wenn Klimaforscher <Fett>Georg Kaser</Fett> aus seiner fachlichen Perspektive auf das Jahr 2024 zurückblickt, denkt er an die österreichische Klimaministerin Leonore Gewessler, die dem EU-Renaturierungsgesetz zugestimmt hat. Und das trotz heftiger Gegenangriffe. Für Kaser war es eine dringende Maßnahme angesichts der „Riesenprobleme auf die wir zusteuern“, Jetzt bleibe nur noch die Frage, ob die Maßnahme auch umgesetzt wird. „Eine neue Chance wurde geschaffen, wo bisher Türen verschlossen waren“, so Kaser. Der Klimaforscher blickt durchaus hoffnungsvoll auf diese neue Chance.<BR /><BR /><b>Der Traum der Wirklichkeit wurde</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113192_image" /></div> <BR />Fußballerin <Fett>Nadine Nischler</Fett> lebt am 1. September 2024 ihren Traum. Ihr erstes Serie A-Spiel für Como. „Ich habe den ganzen Sommer daraufhin gearbeitet. Als dieser Moment dann endlich gekommen ist, kam eine große Last, aber mindestens genauso große Zufriedenheit zusammen“, erinnert sich die Stürmerin zurück. Und nicht nur das: Nischler gelang es bei ihrem Spiel das entscheidende Tor zu schießen. Mit 1 zu 0 für Como endete das Spiel. „Es war ein perfekter Abend – dadurch, dass wir gewonnen haben und ich das entscheidende Tor erzielen konnte. Mit purer Freude denke ich daran zurück“, erzählte Nischler vom Tag an dem sie ihren Traum lebte. <BR /><BR /><b>Ein Sieg durch Stärke errungen</b><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113195_image" /></div> <BR />Snowboarder <Fett>Daniele Bagozza</Fett> wird von 2024 wohl für immer der Sieg beim Weltcup Parallel-Riesentorlauf in Simonhöhe in Österreich in Erinnerung bleiben. Für Bagozza war es der fünfte Weltcupsieg. Durch den Sieg am 27. Jänner 2024 stand er nach 2019 zum zweiten mal auf dem Podest. „Der Sieg 2019 war fast nur Zufall und etwas Glück. Den Sieg dieses Jahr habe ich vor allem durch Stärke errungen. Dass ich gewonnen habe, war mir extrem wichtig“, erzählte Daniele Bagozza. Der Sieg im Jänner war für Bagozza sein erster Sieg im Riesentorlauf. Das Gefühl nach seinem Sieg wird er nie vergessen.