Mittwoch, 21. November 2018

Welttag des Fernsehens: Wie schauen Sie?

Am 21. November wird jedes Jahr an das Massenmedium Fernsehen gedacht. Der Welttag des Fernsehens erinnert seit 1997 an das erste Weltfernsehforum der UNO, welches vom 21. bis 22. November 1996 stattfand. Dieses Gipfeltreffen wird seitdem jährlich veranstaltet und führt TV-Unternehmer als auch Experten aus aller Welt zusammen, wo sie die Zukunftsperspektiven des Mediums erörtern.

Klassisch vor der Glotze, am Tablet per Stream oder nur Serien auf Abruf? STOL möchte wissen, wie Sie das TV-Angebot in ihrem Haushalt nutzen.
Klassisch vor der Glotze, am Tablet per Stream oder nur Serien auf Abruf? STOL möchte wissen, wie Sie das TV-Angebot in ihrem Haushalt nutzen. - Foto: © shutterstock

In Europa besitzen inzwischen über 90 Prozent der Haushalte mindestens ein Fernsehgerät, der Fernsehkonsum hat sich seit Einführung des Fernsehens bis einschließlich 2006 stetig erhöht. Seit 2007 gibt es eine weltweite Trendwende beim TV-Konsum: in den beiden Jahren 2007 und 2008 ist der Gesamtkonsum erstmalig zurückgegangen. Demgegenüber hat sich die tägliche Internet-Nutzung in den letzten Jahren stets erhöht.

Klassisch vor der Glotze, am Tablet per Stream oder nur Serien auf Abruf? STOL möchte wissen, wie Sie das TV-Angebot in ihrem Haushalt nutzen.

Mit dem Internet entsteht eine völlig neue Verbreitungsmöglichkeit von bewegten Bildern und Ton, die in Konkurrenz zur klassischen Nutzungs- und Verbreitungsform des Fernsehens treten könnte, aber deutlich weitergehende Möglichkeiten und Vorteile bietet. Dies könnte der klassischen Verbreitungsform von Fernsehen zunehmend das Publikum entziehen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob und wie die Contentproduzenten dabei ihre Produktionskosten einfahren können und wie das klassische Fernsehen darauf reagieren wird.

Elf Prozent der Europäer schauen Internet-Fernsehen

Elf Prozent der Europäer schauten 2016 gestreamtes Internet-Fernsehen oder Video-Inhalte auf einem Smart-TV. Dabei lagen laut Eurostat-Daten vom Mittwoch die Briten und die Niederländer mit je 22 Prozent an der Spitze. Schlusslicht ist Griechenland mit nur drei Prozent. 

Hinter Großbritannien und Niederlande folgen Schweden (21 Prozent), Dänemark (20 Prozent), Finnland (17 Prozent), Deutschland (16 Prozent), Luxemburg (15 Prozent) und Österreich auf Rang acht (13 Prozent). Dann kommen Slowenien (12 Prozent), Malta und Spanien (je 11 Prozent), Estland und Litauen (je 10 Prozent), Belgien (9 Prozent), Lettland (8 Prozent), Kroatien (7 Prozent), Frankreich, Portugal, Slowakei und Ungarn (je 6 Prozent), Irland, Tschechien und Zypern (je 5 Prozent), Bulgarien und Italien sowie Polen (je 4 Prozent), Griechenland und Rumänien (je 3 Prozent).

Die Management-Beratung Accenture stellte in einer Studie fest, dass gerade junge TV-Zuschauer (16-24 Jahre) auf Videoplattformen abwandern. 

stol/apa

stol