<b>Von Elmar Teutsch</b><BR /><BR />Na, fleißig beim Fasten? Halten Sie durch, Ostern kommt ja auch heuer bald wieder. Oder geht es Ihnen nicht nur um die Fastenzeit, in der Sie auf Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten und Co. verzichten? Vielleicht wollen Sie ja Konsum und Lebensweise grundsätzlich etwas einschränken? Recht haben Sie: Glück und Zufriedenheit hängen nicht von der Menge an Konsum ab, sondern von ganz anderen Faktoren.<h3> Small is beautiful!</h3>Die Statistik zeigt, dass es Milliarden von Menschen gibt, doch nur ganz wenige wirklich unterschiedliche Wünsche. Ganz oben auf der Wunsch-Hitliste stehen nicht etwa Materielles, sondern ganz andere Werte: nämlich Gesundheit, Familie, Beziehung und ähnliches, wie bewusstes Genießen, Bescheidenheit in den Anschaffungen, verantwortungsvoller Umgang mit Geld und Ressourcen, Dankbarkeit und vieles mehr. Obendrein bringt das auch noch Gesundheit – für uns und für die ganze Welt!<BR /><BR />Denn die Flucht in den Konsum (mehr Essen, mehr Kleider, das größere Auto, die weitere Urlaubsreise …) führt langfristig nur in die Sucht nach noch mehr. Klar will der Mensch Erfolg, das ist gut für ihn selbst, für seine Mitarbeiter, für Zulieferer, Kunden und alle Menschen, die damit zusammenhängen. Anderseits sind doch gerade Glück und Zufriedenheit wesentliche Bestandteile eines wirklich erfolgreichen Lebens. Wachstum kann nicht immer mehr, weiter, größer werden.<BR /><BR />Sie kennen den Spruch: „Wir haben diese Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.“ Wenn wir das ernst nehmen, dann ist es Zeit, das „Weniger“ anzupeilen, statt „immer mehr“ zu wollen. Dazu braucht es nicht einmal den ungeliebten „Verzicht“, es genügt ein bewussterer Konsum.<h3> Beispiele gefällig?</h3>Wie lebenswichtig sind uns Erdbeeren im Winter? Wir finden Sie locker schon ab Jänner im Supermarkt. Macht uns das tatsächlich glücklicher? Thema Verkehr: In 80 Prozent der Autos sitzt nur ein einziger Mensch. Der ärgert sich gerade über all die Deppen vor ihm, die mit dem eigenen Auto fahren, statt mit dem Bus. Möglicherweise fährt genau dieser Mensch beim nächsten Mal doch mit den Öffis oder per Rad oder geht gar zu Fuß? Darf das nächste Auto statt größer und schwerer zur Abwechslung mal kleiner sein? <BR /><BR />Urlaub: Steht das Maß unserer Erholung im direkten Verhältnis zur Distanz der Flugreise? Oder eher umgekehrt? Wie viele Fernsehgeräte brauchen wir zum Glück, wie groß müssen sie sein? Und müssen sie tatsächlich im Stand-by-Modus bleiben, also „jederzeit bereit“? <BR /><BR />Wie viel Wasser verbrauchen wir? Wie viel Müll produzieren wir? <BR /><BR />In wie vielen sozialen Medien müssen wir präsent sein, wie viele Fotos sollten wir dort immer wieder posten? Muss wirklich jedes Essen fotografiert und gepostet werden, reichen die unzähligen Katzenvideos im Netz immer noch nicht, bimmelt unser Handy nicht schon häufig genug? Vielleicht könnten wir sogar grundsätzlich das „Handy-Foto-Fasten“ ausprobieren und statt jederzeit und überall wild damit herumzuschießen, besser mit bewusstem Blick ab und zu ein umso besseres Foto machen.<h3> Anderes wagen</h3>Freilich, jede Änderung unserer Gewohnheiten trifft auf Widerstände, innere wie äußere. Unsere Umgebung meckert, und der innere Schweinehund erst recht. Das braucht Überzeugung, Kraft und Geduld. Und die hilfreiche Einsicht, dass wir Glück und Zufriedenheit immer in uns selbst finden, in unserem Inneren. Und dieses können wir auf jeden Fall selbst gestalten.<h3> Nützliche Tipps</h3>Hilfen dazu gibt es viele: Achtsamkeitsübungen und Entspannungstechniken, Meditationen und anderes mehr. Eine besonders bewährte Meditation für innere Zufriedenheit entdecken Sie ab heute mit dem Suchbefehl „Lichtmeditation“ auf der Webseite www.telos-training.com. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1010249_image" /></div>