Die Beliebtheit Kerkelings sei „gigantisch“, sagte Programmdirektor Thomas Bellut in einem Gespräch mit „Der Spiegel“: „Und wir verstehen uns gut.“ Bellut zufolge werde aber mit zwei Moderatoren verhandelt.Für Kerkeling spricht, dass der 46-Jährige bereits mit dem ZDF arbeitet und die Reihe „Unterwegs in der Weltgeschichte“ produziert. Dabei begibt sich Kerkeling nach Ägypten, Israel, Griechenland, Frankreich, England, Russland, China, Mittelamerika und in die USA sowie auf Deutschlandreise, was ab Herbst ausgestrahlt werden soll.Als zweiter möglicher Kandidat gilt Jörg Pilawa, der allerdings im Herbst 2010 gegenüber der dpa verkündet hatte: „Wenn das ZDF die Show eins zu eins fortführen sollte, wäre dies ein Genickschuss für jeden, der sich nach Gottschalk auf das Sofa setzen würde.“Dies ist mittlerweile jedoch offensichtlich nicht mehr geplant. Laut Programmdirektor Bellut wird es eine Pause geben, am Konzept gearbeitet. Es werde dann höchstwahrscheinlich kein „eins zu eins“ geben. Pilawa gehöre zur Top-Riege der ZDF-Moderatoren, unterstrich Bellut überdies: „Ich würde ihn bei so einer Frage nie übergehen.“Neben Pilawa und Kerkeling wird zumindest öffentlich derzeit nicht gesprochen. Im Herbst will das ZDF entscheiden. Gottschalk moderiert noch dreimal „Wetten, dass..?“, im ersten Halbjahr 2012 entfällt die Show. Gottschalk selbst will in den nächst Wochen auf einer Himalayareise über seine Zukunft nachdenken und mit der Familie einen Beschluss fassen. Ihm liegt ein attraktives Angebot der ARD vor, das unter anderem eine werktägliche Vorabendsendung umfasst. Das Volumen ist zwar größer, der finanzielle Umfang aber auch.