Freitag, 15. September 2017

Zurück in ein Leben ohne Gewalt

Schläge, Bedrohungen, psychischer Druck – Frauen, die Gewalt erleiden, halten oft viel zu lange aus. Dabei gäbe es Hilfe, etwa im Haus der geschützten Wohnungen des Katholischen Familienverbandes (KFS) in Bozen. Die Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ hat dem Haus einen Besuch abgestattet und erfahren, wie Frauen dort Hilfe zur Selbsthilfe erhalten.

Foto: © shutterstock

Gewalt ist eine Straftat. Immer. Dennoch leiden vielen Frauen unter häuslicher Gewalt, ohne sich dagegen zu wehren. Sie ertragen Schläge, lassen sich unter Druck setzen, von ihren Partnern bedrohen – und sie sind nicht imstande, sich Hilfe zu holen. Warum ist es so schwierig, aus der Gewaltspirale auszubrechen und wie kann es trotz aller Schwierigkeiten gelingen?

„Die Südtiroler Frau“ hat das Haus der geschützten Wohnungen des Katholischen Familienverbandes (KFS) in Bozen besucht und sich von Koordinatorin Julia Ellemunter erklären lassen, wie Frauen den Weg in dieses Haus finden, wie sie sich selbst ein neues Leben ohne Gewalt erarbeiten und wie die Gesellschaft dazu beitragen kann, dass Gewalt, auch häusliche Gewalt, weniger Chancen hat.

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ erscheint am heutigen 15. September.

stol