Mittwoch, 12. Oktober 2016

Papst fordert sofortigen Waffenstillstand in Syrien

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am Mittwoch auf einen sofortigen Waffenstillstand in Syrien gedrängt. Er drängte auf ein Ende der Kampfhandlungen im „unmenschlichen Konflikt“ in Syrien.

Papst Franziskus hat den sofortigen Waffenstillstand in Syrien gefordert.
Papst Franziskus hat den sofortigen Waffenstillstand in Syrien gefordert. - Foto: © LaPresse

„Ich flehe mit all meiner Kraft die Verantwortlichen an, dass ein sofortiger Waffenstillstand veranlasst wird und der mindestens so lange dauern soll, wie es braucht um die Zivilbevölkerung und vor allem die Kinder zu evakuieren, die in diesen grausamen Bombardierungen gefangen sind“, sagte der Heilige Vater.

Der Papst befasste sich auch mit dem Thema Naturkatastrophen. Anlass ist der Internationale Tag zur Verhinderung von Naturkatastrophen, der von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde. „Naturkatastrophen können tatsächlich verhindert werden oder zumindest begrenzt, weil ihre Auswirkungen oft in fehlender Vorsorge des Menschen für die Natur begründet sind“, erklärte der Papst.

„Ich ermutige deswegen dazu, die Kräfte zu bündeln und weitblickend auf die Sorge für unser gemeinsames Haus zu schauen, um eine Kultur der Vorbeugung zu fördern und dadurch die Risiken für den schwächsten Teil der Bevölkerung zu reduzieren.“

apa

stol