Samstag, 16. April 2016

Papst Franziskus: Reise nach Lesbos „geprägt von Traurigkeit“

Seine Kurzvisite auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos ist nach Ansicht von Papst Franziskus „geprägt von Traurigkeit“.

Papst Franziskus ist auf Lesbos angekommen und trifft sich dort mit Flüchtlingen.
Papst Franziskus ist auf Lesbos angekommen und trifft sich dort mit Flüchtlingen. - Foto: © APA/AFP

„Es ist eine traurige Reise. Wir treffen auf die größte humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag während des Fluges.

Er erwarte auf Lesbos „viele Menschen, die leiden, die nicht wissen, wohin, die fliehen mussten“, sagte der 79-Jährige. Zudem führe die Reise auch auf einen „Friedhof“ im Meer, wo viele Flüchtlinge gestorben seien.

Foto: APA/afp

Franziskus besucht am Samstag für fünf Stunden die von der Flüchtlingskrise besonders hart getroffene Insel Lesbos. Er will dort unter anderem im Aufnahmelager Moria Hunderte Schutzsuchende treffen.

Menschenrechtsorganisationen vergleichen das Registrierzentrum mit einem Internierungslager.

dpa

stol