Der Papst besuchte das ILVA-Metallwerk in der Vorstadt Cornigliano, wo 3.500 Arbeitnehmer auf ihn warteten. In den vergangenen Jahren sind bei der ILVA in Genua laut Gewerkschaftsangaben 1.200 Arbeitsplätze weggefallen.Im Zuge seines Tagesbesuchs in Genua wird der Papst mit 130 kirchlich betreuten Personen in schwierigen Lebenssituationen zu Mittag essen, darunter mit befreiten Zwangsprostituierten aus Entwicklungsländern. Diese leben jetzt in einer Schutzwohnung, die eine kirchliche Initiative unterhält. Eine der jungen Frauen, eine Nigerianerin, wird mit ihrem zehn Monate alten Baby zu dem Essen im Pilgerzentrum der Wallfahrtskirche „Madonna della Guardia“ kommen. Auch vier Priester werden an der Mahlzeit teilnehmen.Eine Gruppe der Mittagsgäste des Papstes kommt auch aus dem großen Flüchtlingszentrum „Campus di Coronata“, das vom Flüchtlingsbüro „Migrantes“ der Italienischen Bischofskonferenz betreut wird. In dem Campus leben 350 männliche Asylsuchende zwischen 18 und 24 Jahren.apa