Der Heilige Vater landete an Bord eines Hubschraubers zu einem Privatbesuch bei dem befreundeten evangelikalen Pastor Giovanni Traettino. Vorgesehen ist auch Treffen mit 350 protestantischen Gläubigen. Zu ihnen gehören auch mehrere evangelikale Pastoren aus den USA, die auf Einladung Traettinos nach Caserta gereist waren. Anschließend ist ein privates Mittagessen vorgesehen.Franziskus hatte Traettino bei einem Argentinienbesuch von dessen Gemeinde 1998 kennengelernt. Seither blieben sie in Kontakt.Aus organisatorischen Gründen konnte das Treffen mit Traettino nicht mit dem Besuch des Papstes in Caserta am Samstag verbunden werden. Am Samstag hatte der Papst eine Messe vor 200.000 Gläubigen zelebriert und alle Formen von Korruption und Illegalität verurteilt.„Leben und Natur schützen“Der Pontifex hatte die Gläubigen in Caserta aufgerufen, das Leben und die Gesundheit der Mitmenschen zu schützen und die Umwelt und die Natur „in diesem schönen Land“ zu bewahren. Er bezog sich dabei auf die Camorra, den neapolitanischen Arm der Mafia, die in der Zone zwischen Neapel und Caserta illegal giftige Abfälle mit gravierenden gesundheitlichen Folgen für die Bewohner verbrennt.apa