Samstag, 30. September 2017

Papst ruft Städte zu mehr Integrationspolitik auf

Bei einem Treffen mit Bürgermeistern italienischer Städte hat Papst Franziskus am Samstag für menschlichere und offenere Städte plädiert. Dabei richtete er an die Stadtchefs einen eindringlichen Appell zur Förderung sozialer Gerechtigkeit.

Bei einem Treffen mit Bürgermeistern italienischer Städte hat Papst Franziskus am Samstag für menschlichere und offenere Städte plädiert.
Bei einem Treffen mit Bürgermeistern italienischer Städte hat Papst Franziskus am Samstag für menschlichere und offenere Städte plädiert. - Foto: © APA/AFP

„Wir brauchen eine Politik der Aufnahme und Integration, die alle Menschen aufnimmt und sie nicht am Rande lässt“, so der Papst in seiner Ansprache vor den Mitgliedern der italienischen Bürgermeister-Vereinigung ANCI. Er plädierte für stärkere Investitionen in Stadtrandvierteln, die nicht vernachlässigt werden dürfen. „Die Gesellschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie auf wahrer Solidarität basiert“, so der Papst.

Franziskus besucht am Sonntag die Stadt Bologna. Auf dem Programm stehen Begegnungen mit Migranten, Arbeitslosen und Vertretern von genossenschaftlichen Unternehmen sowie mit Studenten und Professoren der traditionsreichen Universitätsstadt.

Zum Abschluss feiert Franziskus laut dem in dieser Woche vom Vatikan veröffentlichten Programm eine Messe im Stadion des Fußballklubs FC Bologna. Der Besuch in Cesena und Bologna ist die vierte inneritalienische Reise des Papstes in diesem Jahr und die sechzehnte seit seinem Amtsantritt.

stol