Zugleich verurteilte er in einem Telegramm am Freitagabend das Attentat als „Akt der Brutalität gegen unschuldige Bürger, die im Gebet versammelt waren“. Dem ägyptischen Volk bekundete er seine Solidarität „in dieser Stunde der nationalen Trauer“.Die Toten empfahl er „der Barmherzigkeit des Allerhöchsten“ an und bat um den „göttlichen Segen des Trostes und Friedens für ihre Familien“, hieß es in dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin gesendeten Telegramm.Mindestens 235 Menschen wurden getötetBei einem der schwersten Attentate der vergangenen Jahre in Ägypten sind nach nationalen Medienberichten mindestens 235 Menschen getötet worden. Mehr als 100 weitere Personen wurden demnach bei dem Angriff auf eine Moschee im Norden der Sinai-Halbinsel in Bir al-Abed westlich der Stadt El-Arisch verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.Den Berichten zufolge explodierte zunächst ein Sprengsatz in der Moschee einer Sufi-Gemeinschaft. Anschließend sollen bewaffnete Männer auf die Betenden geschossen haben. Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi berief ein Krisentreffen ein. Für den Nord-Sinai wurde der Ausnahmezustand verhängt. apa