Gegen Ende des Jahres könnte Staatspräsident Sergio Mattarella das Parlament auflösen und damit den Weg für die Wahlen endgültig freimachen. Zuvor müsse noch vor Weihnachten der Haushaltsplan verabschiedet werden.Seit dem Sturz des damaligen Ministerpräsidenten Matteo Renzi vor einem Jahr hat sein sozialdemokratischer Parteikollege Paolo Gentiloni das Amt übernommen. In Umfragen zeichnet sich keine klare Regierungsbildung ab.Mitte-Rechts führendFührend ist derzeit das Mitte-Rechts-Lager um die ausländerfeindliche Lega Nord und die Forza Italia, die Partei des mehrmaligen Ex-Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.Renzi will wieder für die sozialdemokratische PD antreten. Nach internen Grabenkämpfen und der Abspaltung des linken Flügels liegt die Partei derzeit allerdings bei nur rund 27 Prozent. Knapp davor liegt die Fünf-Sterne-Protestbewegung.apa/dpa/stol