Mittwoch, 18. Oktober 2017

Partschins feiert 20 Jahre Teisenhaus

20 Jahre Teisenhaus und eine neue Ehrenbürgerschaft

Das Teisenhaus in Partschins
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Das Teisenhaus in Partschins

Das Teisenhaus in Partschins – einst Zuhause des Schreibmaschinenpioniers Peter Mitterhofer – hat Geburtstag. Mitte der Neunzigerjahre wurde das damals baufällige Gebäude abgerissen und mit einem modernen Neubau ersetzt.

Das von Luciano Delugan (+1998)  und Georg Mitterhofer geplante Gebäude sollte dem wenige Jahre vorher (1993) gegründeten Schreibmaschinenmuseum eine neue und definitive  Bleibe bieten.

In nur 2jähriger Bauzeit, von 1995-1997 wurde der Neubau realisiert. Vor dem Abbruch befand sich das teilweise leere Gebäude in einem verwahrlosten Zustand. Kernstück waren ehemals das alte Schulhaus und ein Gemischtwarengeschäft, der „Teisenkrämerladen“. Peter Mitterhofer  lebte in seiner Junggesellenzeit im Teisenhaus, bei Verwandten, die das „Teisenladele“ betrieben; daher rührte auch sein Übername, Teisenpeter.

Ein neues Zuhause im Teisenhaus fand vor 20 Jahren auch die öffentliche Bibliothek, ein Arztambulatorium und die Musikkapelle Partschins.

 Gefeiert wird der runde 20jährige Geburtstag des Teisenhaus zusammen mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft an den ehemaligen Kulturreferenten und „Erbauer“ des Museums Ewald Lassnig am Sonntag, den 22. Oktober.

Die gesamte Partschinser Bevölkerung und alle Interessierten sind zu diesem Anlass zu einem Tag der offenen Tür ins Teisenhaus geladen. Beginn des Festaktes, zu dem auch Altlandeshauptmann Luis Durnwalder und die ehemalige Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur erwartet werden, ist um 11 Uhr im Schreibmaschinenmuseum.

Die öffentliche Bibliothek öffnet bereits um 10 Uhr ihre Tore und läd bis 16 Uhr zu einer Buchausstellung.

Das Museum ist den ganzen Tag frei zugänglich, öffnet seine Papierwerkstatt für alle kleinen Gäste und läd abschließend um 18 Uhr  zu einem musikalischen Höhepunkt: unter dem Titel „Von Mozart bis Strauss“  spielt das bekannte  Klassikensemble „Kreativ Ensemble“.

Schreibmaschinenmuseum, Partschins

stol