Hasta la vista, Terminator! Frei.Wild-Sänger Philipp Burger ist in der Einstiegswoche mit seiner Autobiografie „Freiheit mit Narben“ direkt auf Platz 1 der „Spiegel“-Bestsellerliste (in der Rubrik Sachbuch/Hardcover) geschossen. Und damit rauschte er am neuen Buch von Superstar Arnold Schwarzenegger, „Be useful“, vorbei. <BR /><BR />Auf der „Spiegel“-Bestsellerliste steht, was Deutschland liest. Worüber das Land diskutiert. Was es bewegt. Dieses Ranking ist vergleichbar mit den Deutschen Albumcharts. Was auf dieser Liste draufsteht, ist in, ist top am deutschen Buchmarkt. Und das ist derzeit die neue Autobiografie von Philipp Burger, „Freiheit mit Narben – Mein Weg von rechts nach überall“. Das Werk des Südtirolers führt die „Spiegel“-Bestsellerliste an, vor Axel Hackes Buch „Über die Heiterkeit in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wichtig uns der Ernst des Lebens sein sollte“ und Arnold Schwarzeneggers „Be useful“. <BR /><BR />„Danke, danke, danke“, freut sich der Brixner Musiker. „Danke natürlich zuerst mal an Karoline Kuhn und Stephan Kaussen (die Co-Autoren, Anm. d. Red.) für die unendlich intensive Zusammenarbeit. Danke an meinen Buchverlag mit all seinen tollen Mitarbeitern, danke an die ganze Buchlesereise-Crew. Danke vor allem an alle Leser, Hörer und Käufer, ich weiß, dass wir das nur gemeinsam hinbekommen haben. Ein Riesendank natürlich auch an meine Frau und Kinder, meine Eltern und Geschwister, an meine Freunde, Partner und Bekannten, an alle Weggefährten. Und ja, das alles grenzt in der Tat an ein Wunder.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="953881_image" /></div> <BR />Aktuell tourt Burger mit seinem Werk noch durch Deutschland – Oberhausen, Leverkusen und die Frankfurter Buchmesse stehen noch im Terminplan. „Darum bin ich noch nicht wirklich zum Feiern gekommen, ich muss erst mal die Buchlesereise abschließen und dann sacken lassen. Die Freude ist jedenfalls riesengroß, bei allen, vor allem auch bei meiner Familie, die teilweise echt ziemliche ,Einschläge' erfahren musste in all den Jahren. Aber eben auch Erfolge. Einer meiner größten ist der hier.“<BR /><BR />Die Spitzenposition auf der „Spiegel“-Bestsellerliste kam für Burger überraschend. „Nie im Leben hätte ich an einen solchen Erfolg geglaubt“, sagt der Sänger. „Vor allem, weil ich vorher gehört hatte, wer diese Woche noch so alles veröffentlicht. Aber hey, den Terminator höchstpersönlich wegzuhauen, das schafft auch nicht jeder“ (lacht). <h3> Erfolg ist die allerbeste Retourkutsche</h3>Fühlt sich der Erfolg wie eine Watsche für die Kritiker an? Burger: „Ich möchte ehrlich sein: Ja. Natürlich ist genau das hier die allerbeste Retourkutsche für all die Missachtung und Verletzungen sowie die schlechten und teils unter die Gürtellinie gehenden Zeilen und Worte meiner Kritiker. Im Grunde geht und ging es mir aber nie darum. Mit dem Buch wollte ich mich, mein Leben, meine Ängste, Krisen, Sorgen, meine Kraftadern beim Namen nennen, und das ist auch schon alles. Alle wird man nie gedreht bekommen, und das ist auch völlig o.k.“<BR /><BR />Die besondere Stärke des Buches – dies hat Burger auf den bisherigen Stationen seiner Lesereise erkannt – ist die Offenheit, mit der er darin sein Leben beleuchtet. „Ich lege schonungslos ehrlich mein Leben auf den Tisch und habe dabei keinem einzigen Menschen, egal, wie sehr es mir auch in den Fingern gejuckt hat, in irgendeiner Form Schaden zugefügt. Ich hatte mir gleich zu Beginn des Projekts vorgenommen, im Buch Leute nicht öffentlich an den Pranger zu stellen – dies empfinde ich selbst als abgrundtief schäbig.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-61820214_gallery" /><BR /><BR />Viele Fans würden „Freiheit mit Narben“ als Motivationsbuch betrachten. Seine Leserinnen und Leser ruft Burger auf: „Nutzt das Buch, erzählt den Inhalt weiter, reicht es weiter. Ich glaube fest daran, ,Freiheit mit Narben' hat das Zeug, mit vielen vorgefertigten Meinungen zu brechen und für mehr Meinungsvielfalt zu sorgen. Genau das war mein Ziel, genau das kann jetzt (ich hoffe es sehr) passieren. Nur nie lockerlassen, Freunde, ihr seid der Beweis, dass irgendwo immer Land in Sicht ist und selbst solche Wunder geschehen können. Und das in einer tierisch starken Woche, wo mir gefühlt jeder empfahl, das Buch auf eine andere Woche zu switchen. Und siehe da, ich hatte recht behalten, genau so war es der richtige Weg.“<BR /><BR />Durch die Lesereise hat der Frei.Wild-Sänger neue Kontakte geknüpft. „Ich freue mich gerade über viele, viele tolle Angebote von Veranstaltern, von Firmen, Schulen, Vereinen und – lustigerweise – auch Hoteliers, die diese Lesungen auch bei sich und für sich und ihre Belegschaft und Gäste organisieren möchten. Es fühlt sich super an“, sagt Philipp Burger.