Sonntag, 01. Mai 2016

PKK-Angriff in Südosttürkei - Drei Soldaten getötet

Bei einem Angriff militanter Kurden sind am Sonntag im Südosten der Türkei nach Armeeangaben drei Soldaten getötet worden. 14 weitere Soldaten wurden verletzt, erklärten die Streitkräfte.

Seit Jahren schon schwelt - trotz diverser Waffenruhen - der Konflikt zwischen der türkischen Regierung und der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. - Archivbild.
Seit Jahren schon schwelt - trotz diverser Waffenruhen - der Konflikt zwischen der türkischen Regierung und der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. - Archivbild. - Foto: © LaPresse

Der Angriff habe sich während einer Militäraktion in der Stadt Nusaybin ereignet. Am Samstag hatte die türkische Luftwaffe Stellungen kurdischer Extremisten in der Gegend und im Nordirak angegriffen.

Seit der Beendigung eines zweieinhalb Jahre geltenden Waffenstillstands im vergangenen Sommer kommt es im türkischen Südosten regelmäßig zu Gefechten zwischen Armee und Rebellen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).

Dabei wurden Tausende Extremisten und Hunderte Zivilisten getötet. Die Regierung lehnt eine Rückkehr zu Verhandlungen ab. Ihr erklärtes Ziel ist die Vernichtung der auch von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuften Gruppe.

apa/reuters

stol