Montag, 02. Juli 2018

Politische Diskussionen über Gold italienischer Sportlerinnen

Ein Team aus 4 farbigen Leichtathletinnen hat für Italien bei den Mittelmeerspielen im spanischen Tarragona die Goldmedaille bei der 4-x-400-m-Staffel gewonnen.

Maria Benedicta Chigbolu, Ayomide Folorunso, Raphaela Lukudo und Libania Grenot. - Foto: Ansa
Maria Benedicta Chigbolu, Ayomide Folorunso, Raphaela Lukudo und Libania Grenot. - Foto: Ansa

Der Bestseller-Autor Roberto Saviano, Kritiker des Einwanderungskurses der Regierung, und Spitzenpolitiker der PD posteten auf Facebook Fotos mit den Bildern der jubelnden Athletinnen Maria Benedicta Chigbolu, Ayomide Folorunso, Raphaela Lukudo und Libania Grenot mit der italienischen Fahne auf den Schultern.

„Die schönste Nachricht kommt von den Mittelmeerspielen: Das Italien, das vor der Einwanderung keine Angst hat, gewinnt in Tarragona“, kommentierte Expremier Matteo Renzi.

Innenminister Matteo Salvini lobte die Leistung des Teams. Er hofft, die Athletinnen bald treffen zu können. „Das Problem in Italien ist die Präsenz Hunderttausender illegaler Migranten, die nicht vor Kriegen flüchten, bestimmt nicht jene von Jugendlichen, die abgesehen von der Hautfarbe zum Wachstum unseres Landes beitragen.“

Grenot, die aus Kuba stammt, erklärte, sie sei auf ihre italienische Staatsbürgerschaft stolz. „Über Politik spreche ich nicht. Wenn Salvini mich treffen will, ist es okay, aber erst nach der Europameisterschaft in Berlin. Jetzt muss ich trainieren.“

mit

stol