Im neuen Grieser Pfarrblatt wird es zu den jüngsten Ereignissen Stellungnahmen von Prior Peter Stuefer und Ulrich Kössler geben. <BR /><BR /> „Unser Mitbruder Pater Ulrich hat sich entschieden, die klösterliche Gemeinschaft und den priesterlichen Dienst zu verlassen. Dieser Entschluss erfüllt mich und die Mitbrüder mit tiefer Betroffenheit und mit großem Bedauern, weil das Kloster mit seinem Austritt von einem wertvollen und tatkräftigen Mitbruder Abschied nehmen muss“, schreibt Prior Stuefer in seiner Stellungnahme. Der Abschied schmerze, da mit Kösslers Weggang eine Lücke entstehe, die nicht leicht zu schließen sei. Sein Abschied werfe in der Klostergemeinschaft und in der Kirche Fragen auf, „die wir nicht vorschnell beantworten können“. <BR /><BR /><embed id="dtext86-60177607_quote" /><BR /><BR />Der Blick in die Vergangenheit könne nützlich sein, wenn man sich selbstkritisch Versäumtem, Fragwürdigem und Misslungenem stelle. „In erster Linie steht für mich aber ein ‚dankbar rückwärts‘ für Gelungenes und Geleistetes. Die klösterliche Gemeinschaft dankt Pater Ulrich für das gemeinsame Unterwegssein in einer kirchlich nicht einfachen Zeit. Mit seinen großen Talenten und Fähigkeiten wurden wir reichlich beschenkt und sie werden uns fehlen“, schreibt Prior Stuefer und fügt hinzu: „Für die Zukunft in Kloster und Pfarrei stehen wir vor Veränderungen und großen Herausforderungen, denen wir uns im Glauben an Gott stellen werden.“<BR /><BR />Ulrich Kössler schreibt an die Pfarrgemeinde über die Beweggründe seiner Entscheidung: „Nach einer längeren Zeit des Nachdenkens und Ringens habe ich den Entschluss gefasst, aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen mein Leben in eine neue Richtung zu lenken und das Kloster zu verlassen.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-60177603_quote" /><BR /><BR /> In den 13 Jahren Klosterleben und als Kooperator und Pfarrer von Gries durfte er sehr viel lernen und vor allem sehr viel arbeiten. Dabei sei er dank vieler wertvoller Begegnungen und Herausforderungen gereift: „Ich konnte das Leben der Pfarrgemeinde aktiv mitgestalten und mit vielen engagierten Menschen dem Geist Jesu nachspüren, über den Glauben nachdenken und wichtige Knotenpunkte des Lebens feiern. Ich danke allen, die mich in meiner Verantwortung als Pfarrer unterstützt, begleitet und bestärkt haben. Ich bitte um Nachsicht, wenn meine offene und unkonventionelle Art manchmal überfordert oder auch verletzt hat, wenn ich nicht alle Erwartungen erfüllen konnte und wenn mein Austritt für viele jetzt enttäuschend ist. Dem eigenen Herzen zu folgen, ist nicht immer der einfachste Weg, aber er ist der richtige“, schreibt Pater Ulrich Kössler an die Pfarrgemeinde. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />