Samstag, 04. August 2018

Probleme bei Jugend-Programm „DiscoverEU“

Die EU-Kommission hat Probleme beim Jugend-Reiseprogramm „DiscoverEU“ eingeräumt. „Wir sind uns einiger logistischer und zeitlicher Probleme bei Online-Buchungen und der Zustellung einer kleinen Anzahl von Tickets bewusst“, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde der Deutschen Presse-Agentur.

Beim Jugend-Reiseprogramm "DiscoverEU" gab es einige Probleme zeitlicher und logistischer Natur.
Beim Jugend-Reiseprogramm "DiscoverEU" gab es einige Probleme zeitlicher und logistischer Natur. - Foto: © shutterstock

Für die breite Mehrheit der Reisenden laufe „DiscoverEU“ aber reibungslos. „Von 15.000 Teilnehmern in der ersten Runde haben 11.000 ihre Tickets bereits erhalten.“ 3000 seinen derzeit quer durch Europa unterwegs.

„DiscoverEU“ geht auf die Idee von Aktivisten zurück, jedem EU-Bürger zum 18. Geburtstag ein Interrail-Ticket zu schenken, um die Menschen mit dem Kontinent und seinen Kulturen vertraut zu machen.

Die Reisenden sollen als „Botschafter“ von ihren Erlebnissen berichten, etwa über soziale Medien oder bei Vorträgen in ihrer Schule. In diesem Jahr gibt die EU 12 Millionen Euro für die Aktion aus. Im Herbst ist eine zweite Runde mit rund 10.000 Teilnehmern geplant.

Die EU-Kommission hatte zudem vorgeschlagen, „DiscoverEU“ deutlich auszuweiten. Wenn das Europaparlament und die EU-Staaten zustimmen, könnten zwischen 2021 und 2027 700 Millionen Euro dafür bereitstehen. Damit könnten Interrail-Bahntickets für rund 1,5 Millionen junge Europäer finanziert werden.

dpa 

stol