Samstag, 24. September 2016

Proteste in US-Großstadt Charlotte gehen weiter

Die Proteste gegen den Tod eines Schwarzen in der US-Großstadt Charlotte gehen weiter. Auch am vierten Abend hintereinander zogen Menschen durch die Stadt im Bundesstaat North Carolina.

Die Demonstrationen in Charlotte blieben weitestgehend friedlich.
Die Demonstrationen in Charlotte blieben weitestgehend friedlich. - Foto: © APA

Ab Mitternacht gilt wieder eine Ausgangssperre, die Polizei wolle sie aber nicht durchsetzen, solange die Demonstrationen friedlich bleiben, sagte ein Polizeioffizier CNN.

Demonstration bleibt friedlich

In der Nacht zu Freitag waren ebenfalls etliche Menschen unterwegs gewesen. Es sei weitgehend friedlich geblieben, berichtete die Zeitung „Charlotte Observer“. Auf Bildern war zu sehen, wie Demonstranten Polizisten und Mitglieder der Nationalgarde umarmten.

Auslöser der Proteste ist der Tod des 43-jährigen Afroamerikaners Keith Lamont Scott. Er war am Dienstag auf einem Parkplatz von einem schwarzen Polizisten erschossen worden. Die Sicherheitsbehörden sagen, er sei bewaffnet gewesen und habe die Polizisten bedroht. Daraufhin sei er erschossen worden. Neben dem 43-Jährigen sei eine Waffe gefunden worden.

Auch in Atlanta (Georgia) zogen Demonstranten durch die Straßen. Auch hier blieb es nach Fernsehbildern friedlich.

dpa

stol