Mittwoch, 29. November 2017

„Regglberg trägt Verantwortung – zukunftsfähig denken und handeln“

Bildungsausschüsse Petersberg, Deutschnofen präsentieren ihr neues Projekt

Vertreter der drei Bildungsausschüsse mit den Ehrengästen
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Vertreter der drei Bildungsausschüsse mit den Ehrengästen

Am 18.11.2017 abends luden die Bildungsausschüsse Petersberg, Deutschnofen und Aldein zur Eröffnungsfeier des Projektes „Regglberg trägt Verantwortung – zukunftsfähig denken und handeln“ in das Vereinshaus von Petersberg.

Nach der offiziellen Begrüßung und den Dankesworten an das Amt für Weiterbildung und die Raika Deutschnofen/Aldein für die finanzielle Unterstützung, ließen die Mitarbeiter der Vereine und der drei Bildungsausschüsse dieses Projekt lebendig werden.

Ein köstliches Nachtmahl wurde serviert, bestehend aus ortsüblichen einfachen Gerichten, das mit ganz wenig Aufwand und noch weniger Kosten von den Bäuerinnen auf den Tisch gezaubert wurde. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze von der Bläsergruppe Petersberg und von Judith & Maria.

Den Höhepunkt dieses Abends bildete das Referat von P. Martin M. Lintner, der ein gebürtiger Regglberger ist. Mit folgendem Zitat eröffnete er den Vortrag: „Wir haben diese Welt nicht von unseren Vorfahren geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen!“ (Alte indianische Weisheit)

Bewegende Bilder aus den Slums Südamerikas zeigten auf, in welchem Elend Millionen von Menschen leben. P. Martin belegt in Zahlen, wie groß das Gefälle zwischen Arm und Reich ist und wie sich die Ausbeute der Großkonzerne von Land und Menschen auf Umwelt und soziales Gleichgewicht, sowie auf den sozialen Frieden auswirken.

.P. Martin M. Lintner ermutigte jeden der Anwesenden, seinen kleinen Beitrag zu leisten, um für die kommenden Generationen eine lebenswerte Erde zu bewahren.

Nach einem Vergelt´s Gott an alle, die zum guten Gelingen des Abends beitrugen, wurde noch zu köstlichen Aldeiner und Deutschnofner Krapfen geladen.

Es herrschte eine gemütliche und wohlwollende Stimmung unter den Anwesenden. Vielleicht ist es P. Martin gelungen, die meisten zu motivieren, gemeinsam Herausforderungen anzugehen, um, wie anfangs erwähnt, die „geliehene Erde“ wohlbestellt an unsere Kinder weiterzugeben.

David Hofer, Deutschnofen

stol