Samstag, 23. Januar 2016

Regierungsbildung in Spanien – Sozialisten erhöhen Druck auf Rajoy

Das Hin und Her in Spanien um die Regierungsbildung geht weiter: Die Sozialisten (PSOE) teilten am Samstag mit, dass sie vorerst noch keine Verhandlungen zur Bildung eines linken Bündnisses aufnehmen wollen.

Foto: © APA/AP

Zunächst müsse Premier Mariano Rajoy als Chef der stärksten Fraktion, der konservativen Volkspartei (PP), eine Regierungsbildung versuchen oder aber endgültig verzichten.

Rajoy hatte am Freitag zum Abschluss der Konsultationen von König Felipe VI. einen Auftrag zur Regierungsbildung aus taktischen Gründen abgelehnt. Seine PP war aus der Wahl am 20. Dezember zwar erneut als stärkste Kraft hervorgegangen, hatte aber die absolute Mehrheit verloren.

Beim Versuch, eine Koalition der Errichtung einer Koalition war Rajoy bisher nicht vorangekommen. Rajoy betonte jedoch am Freitag, er verzichte nur „vorläufig“ auf die Regierungsbildung.

apa/dpa

stol