Samstag, 11. März 2017

Renzi bestätigt Plan für Premierkandidatur bei Neuwahlen

Trotz einer schwierigen politischen Phase will Ex-Premier Matteo Renzi weiter eine Hauptrolle auf dem politischen Parkett seines Landes spielen. Renzi bestätigte an Freitagabend, dass er als Premierkandidat einer Mitte-Links-Allianz bei Parlamentswahlen kandidieren werde, sollte er wieder zum Vorsitzenden des PD gewählt werden.

Nach seiner Amtsniederlegung im Februar bestätigt Matteo Renzi nun seine Pläne für eine erneute Premierkandidatur.
Nach seiner Amtsniederlegung im Februar bestätigt Matteo Renzi nun seine Pläne für eine erneute Premierkandidatur. - Foto: © LaPresse

An diesem Wochenende stellt Renzi bei einer PD-Veranstaltung in Turin sein Programm für die Vorwahl am 30. April vor. Renzi hatte vor drei Wochen das Amt des PD-Chefs niedergelegt und hofft, bei der Vorwahl wieder gewählt zu werden.

Dies würde ihm die demokratische Legitimierung sichern, um als Premierkandidat um die Führung des Landes bei Parlamentswahlen zu buhlen, die voraussichtlich in einem Jahr stattfinden werden.

„Zusammen gegen den Populismus“, lautet Renzis Slogan. „Die Angst ist die Waffe, mit der unsere Gegner Wählerstimmen gewinnen wollen. Wir wollen mit Mut und Enthusiasmus in die Zukunft blicken“, sagte Renzi bei der Eröffnung der Veranstaltung im Turiner Kongresszentrum am Freitagabend.

Drei Kandidaten bewerben sich um die Führung der stärksten Einzelpartei im italienischen Parlament. Renzi, der als Favorit gilt, muss sich mit Justizminister Andrea Orlando und dem Präsidenten der Region Apulien, Michele Emiliano, messen.

Bei der Vorwahl am 30. April können alle Personen teilnehmen, die einen Beitrag von zwei Euro zahlen, auch wenn sie nicht PD-Mitglieder sind. Der Sieger der Vorwahlen wird am 9. Mai zum neuen PD-Vorsitzenden gekürt.

apa

stol