„Die Zeit der Schweigeminuten für die Todesopfer ist zu Ende. Europa muss das Dubliner Abkommen ändern und mit einem europäischen Asylrecht für eine gemeinsame Einwanderungspolitik sorgen. Das wird der Kampf der nächsten Monate sein“, betonte Renzi.Die Flüchtlingsproblematik sei kein italienisches Problem, sondern eine große europäische und globale Krise, die in Brüssel und nicht auf Lampedusa in Angriff genommen werden muss. „Das war der erste Kampf meiner Regierung: Ich habe mich dafür eingesetzt, dass die Flüchtlingskrise international zum Thema wird“, meinte Renzi.Der italienische Premier fordert von Brüssel eine langfristige Strategie gegen die illegale Einwanderung nach Europa. „Wir müssen nicht nur den Flüchtlingsnotstand bewältigen, sondern auch eine stärkere Rolle in Afrika und im Nahost spielen. Wir müssen mehr in internationale Kooperation investieren und die Rückführung von Migranten fördern. Außerdem müssen wir für immer den Menschenhandel stoppen“, so Renzi.apa