Die PD haben in fünf der sieben am Wahlgang beteiligten Regionen gewonnen. Jetzt heiße es, mit noch mehr Konsequenz den Reformprozess in Italien voranzutreiben.„Nach der Wahl werden wir die Erneuerung unserer Partei und den Umbau des Landes mit noch größerer Entschlossenheit fortsetzen“, erklärte Renzi nach Medienangaben. Der Premier hatte auf Siege in sechs der sieben Regionen gehofft, seine PD gewann aber nur in fünf Regionen und verlor zudem deutlich an Stimmen.Für seine ehrgeizige Reformagenda wurde Renzi zwar nicht dramatisch abgestraft, doch zeigte sich der schwindende Rückhalt auch in der gesunkenen Wahlbeteiligung. In Ligurien schaffte es die Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi, ihren Kandidaten Giovanni Toti an die Spitze der Region zu hieven. Zugleich legten euroskeptische und regierungskritische Parteien stark zu.Laut dem staatlichen Sender RAI kam die PD insgesamt auf 23,7 Prozent der Stimmen. Bei den Europawahlen im vergangenen Jahr hatte Renzis Gruppierung noch ein Rekordergebnis von 40 Prozent der Stimmen erreicht.Zweitstärkste Kraft wurde nun die Fünf-Sterne-Bewegung mit 18,4 Prozent, dahinter folgen die ausländerfeindliche Lega Nord mit 12,5 Prozent und die Forza Italia mit 10,7 Prozent.apa