Dienstag, 10. Mai 2016

Renzi zu Faymann-Rücktritt: „Politik darf der Angst nicht nachgeben“

Laut Italiens Premier Matteo Renzi soll der Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann zum Nachdenken anregen. Wenn die Politik der Angst nachgebe, bestehe die Gefahr, dass populistische Parteien „unbesiegbar“ werden, warnte Renzi am Dienstag.

Ministerpräsident Matteo Renzi mit dem ehemaligen Bundeskanzler Werner Faymann. - Archivbild
Ministerpräsident Matteo Renzi mit dem ehemaligen Bundeskanzler Werner Faymann. - Archivbild - Foto: © APA/EPA

Die Gefahr sei, dass Bürger immer mehr der Angst nachgeben und sich „der Hoffnung, dem Mut und der Zukunft“ verschließen.

„Sie geben sich der Illusion hin, dass man Gefahren aussperren kann und ignorieren dabei, dass diejenigen, die Mauern errichten, um sich sicher zu fühlen, sich eigentlich nur selber einsperren“, meinte Renzi in seinem wöchentlichen Newsletter.

Der Präsident der Lombardei und Spitzenpolitiker der oppositionellen Rechtspartei Lega Nord, Roberto Maroni, betrachtete den Erfolg des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer beim ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl als „Revolution“. „Das Neue schreitet voran. Wer hätte gedacht, dass die alten österreichischen Parteien nicht zur Stichwahl gelangen würden?“, fragte Maroni.

apa

stol