Dienstag, 31. Mai 2016

Rettungskette in Villnöß verbessert

Ab 1. Juni sind die beiden First-Responder-Gruppen St. Peter und St. Magdalena im Villnößtal offiziell im Dienst.

Die First Responder Gruppe von St. Peter
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Die First Responder Gruppe von St. Peter

„Somit  konnte wieder ein Schritt Richtung Verbesserung der Rettungskette für die Bevölkerung in Villnöß gemacht werden“, schreibt das Weiße Kreuz in einer Pressemitteilung. 

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Weißen Kreuz, dem Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren und dem Landesnotfalldienst entwickeln sich immer wieder neue First-Responder-Gruppen. Mittlerweile gibt es in Südtirol 12 Gruppen.

Die First-Responder haben die Aufgabe,  innerhalb kürzester Zeit lebensrettende Sofortmaßnahmen bzw. Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Sie sind vorort und überbrücken die Zeit, bis der Rettungswagen der nächsten Sektion des Weißen Kreuzes eintrifft.

Befindet sich ein Erkrankter bzw. Verletzer in einer lebensbedrohlichen Situation, werden diese Freiwilligen Helfer des Weißen Kreuzes, die zum größten Teil auch Feuerwehrleute sind, gleichzeitig mit dem Rettungs- und Notarztdienst alarmiert. Aufgrund ihrer Nähe zum Einsatzort sind sie stets als Erste beim Patienten und können professionell helfen.

In St. Peter gehören derzeit 18 und in St. Magdalena/Villnöß 22 Helfer zur First-Responder-Gruppe. Sie haben im April ihre 40-stündige Erste-Hilfe-Ausbildung absolviert. Wie alle anderen Gruppen sind die First-Responder Villnöß jeweils mit einem Rettungsrucksack und einem halbautomatischen Defibrillator ausgestattet.

Das Weiße Kreuz dankt in einer Presseaussendung den Kommandanten der Feuerwehren, Christian Steiner (St. Peter) und Richard Obexer (St. Magdalena). „Sie haben von der ersten Stunde an unermüdlich am Aufbau der Gruppen mitgearbeitet. Stolz kann man jetzt auf das Ergebnis blicken.“

stol