Freitag, 02. Oktober 2015

Riffianer Jugendliche besuchen Gemeinderat

20 Jugendliche des Jugendtreffs „JuRiKu“ besuchten vor kurzem den Gemeinderat von Riffian, um einen Einblick in die Jugendtreffarbeit in Riffian/Kuens zu geben und die neue Jugendarbeiterin des Treffs vorzustellen.

Jugendliche des Treffs im Gespräch mit dem Gemeinderat von Riffian
Badge Local
Jugendliche des Treffs im Gespräch mit dem Gemeinderat von Riffian

Josef Fink vom Treff „JuRiKu“ präsentierte den Gemeinderäten einige Zahlen und Fakten zum Jugendtreff im Dorf: im Jahr 2014 besuchten an 85 Öffnungstagen durchschnittlich 12 Jugendliche den Treff und verbrachten gemeinsam einige Stunden mit Gesprächen, Film schauen, Fußball spielen, Musik hören, und vieles mehr.

Insgesamt nutzten 52 verschiedene Jugendliche aus Riffian und Kuens regelmäßig die Angebote des Treffs. In diesem Jahr war der Treff bis September 70 Tage geöffnet, mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von 10 jungen Menschen. Mit Oktober 2015 gab es einen Wechsel beim Personal: nach knapp 5 Jahren verlässt Josef Fink den Jugendtreff. Verena Theiner, die als neue Jugendarbeiterin nachfolgen wird, stellte sich den Gemeinderäten vor.

Im Vorfeld gab Hannes Waldner vom Jugenddienst Meran einen kurzen Einblick in die Jugendarbeit generell. Es brauche mehrere verschiedene Ansätze und Angebote in der Jugendarbeit, um möglichst viele junge Menschen zu erreichen.

Offene Angebote für die Jugendlichen, wie sie in einem Jugendtreff möglich sind,  seien ebenso wichtig wie die verbandliche Jugendarbeit, in der sich die jungen Leute regelmäßig und ehrenamtlich einsetzen. Partizipative Ansätze, wie Jugendbeiräte und Mitsprachegremien, stellen eine dritte Säule der Jugendarbeit dar.

Ein verzahntes Angebot von allen dreien sei die beste Möglichkeit, auf die verschiedenen Bedürfnisse der Jugendlichen einzugehen, Freiräume anzubieten und konkrete Betätigungsfelder zu ermöglichen.

Der Jugenddienst Meran – die Fachstelle zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat Meran – versuche, diese drei wichtigen Säulen der Jugendarbeit zu koordinieren und zu begleiten. Gerade in der Zeit der Loslösung vom Elternhaus und der institutionellen Erziehung durch Schule und Ausbildung, erhält die Begleitung von jungen Menschen durch die Jugendarbeiter/-innen große Bedeutung.

Jugenddienst Meran, Meran

stol