Die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) wird die Machbarkeitsstudie und das Vorprojekt für die Riggertalschleife, also die direkte Anbindung der Pustertaler Bahnlinie an die Brennerlinie, erstellen.Die Projektfinanzierung von 1,5 Millionen Euro läuft über die Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen für den Bau des Brennerbasistunnels. Zugleich werden auch die Eingriffe für die Anpassungen am Brixner Bahnhof, für das Intermodalzentrum und für die neuen Haltestellen in Vahrn und Schabs geplant.Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Geschäftsführer der Brennerbasistunnelgesellschaft BBT SE Raffaele Zurlo und Konrad Bergmeister sowie der Geschäftsführer der Bahninfrastrukturgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana (RFI) Maurizio Gentile und STA-Verwaltungsrätin Sabina Sciarrone haben am 23. Dezember in Rom die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.In einem ersten Schritt soll die STA bis 2016 eine Machbarkeitsstudie für den Bau der Riggertalschleife erarbeiten, in die Erhebungen des Geländes sowie geologische und geotechnische Untersuchungen einfließen, das dann als Basis für ein Ausführungsprojekt dienen kann.Die Riggertalschleife sieht eine direkte Bahnverbindung zwischen Mühlbach und Brixen über Vahrn und Schabs und somit die direkte Anbindung der Pustertaler Bahnlinie an die Brennerlinie vor und würde für viele Pendler und Zugreisende Vorteile mit sich bringen.lpa