Samstag, 01. Februar 2020

Rockige Köchin

Gepiercte Unterlippe, schwarze Kochmütze, die tief in der Stirn sitzt, und ein auffälliges Tattoo am linken Unterarm: „Eine rockige Köchin“ ist das Erste, das einem durch den Kopf geht, wenn man Tina Marcelli in der Eingangshalle des Hotels „Feuerstein“ in Pflersch gegenübersteht.

Will sich am Fuße des Tribulaun mit unkonventionellen Gerichten aus traditionellen Ingredienzien ihren ersten Michelinstern erkochen: Tina Marcelli.
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Will sich am Fuße des Tribulaun mit unkonventionellen Gerichten aus traditionellen Ingredienzien ihren ersten Michelinstern erkochen: Tina Marcelli. - Foto: © DLife
Das Kochen hat die gebürtige Ahrntalerin (Jahrgang 1986) von ihrem Vater, den Respekt vor Tradition und Zutaten allerdings von ihrer 94-jährigen Großmutter gelernt.

„In meiner Familie wird – auch beruflich – viel gekocht, der Milchreis meiner Oma ist und bleibt aber unschlagbare Spitze.“ Ebenso die Blutnudeln mit Graukas, die sie in diesem Winter auf ihre Karte gesetzt hat. Ein Rezept der Großmutter, von der Enkelin neu interpretiert. Und genau darum geht es Tina Marcelli in ihrer Küche – um die Wiederentdeckung des Naheliegenden und Ursprünglichen. Um hochwertige, einheimische Zutaten, die sie Woche für Woche persönlich bei ihren Lieferanten – meist kleinen Produzenten – abholt und anschließend zu filigranen Tellerkunstwerken verarbeitet.


Die Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ war im Hotel „Feuerstein“ in Innerpflersch und hat dort Tina Marcelli und ihrer zwölfköpfigen Brigade in die Töpfe geschaut. Ein zweiseitiges Porträt der rockigen Köchin lesen Sie in der Ausgabe vom 1. Februar.

Außerdem im aktuellen Heft: ein Interview mit dem Psycho- und Suchttherapeuten Oskar Giovanelli von HANDS und ein Valentinsmenü zum Verlieben. Die Rezepte dazu stammen von Tina Marcelli.




mc