Raggis Plan zur Förderung des Recyclings sei zwar beachtenswert, allerdings nicht umgesetzt worden, kritisierte Umweltminister Gian Luca Galletti. Lediglich 40 Prozent des in Rom anfallenden Mülls werde recycelt.In der Region seien lediglich zwei Müllverbrennungsanlagen aktiv, hätten aber keine ausreichende Kapazität. Daher müsse mehr römischer Müll in der österreichischen Verbrennungsanlage Zwentendorf entsorgt werdenRenzi setzt Raggi unter DruckEx-Premier Matteo Renzi, der am Sonntag offiziell wieder zum Chef des Partito Democratico aufgerückt ist, nützt die Müllkrise, um die Raggi unter Druck zu setzen.Während in mehreren Vierteln der Ewigen Stadt Abfälle auf den Straßen türmen, ruft Renzi PD-Aktivisten zusammen, um am kommenden Sonntag gemeinsam mit Besen und Schaufeln die Stadt sauber zu machen. Dabei will Renzi seine Vorschläge zur Bewältigung des Müllnotstands und für eine bessere Umweltpolitik in der 3,5-Millionen-Metropole vorstellen.Raggi: "Probleme werden instrumentalisiert"Raggi sprach von einer Instrumentalisierung von Problemen, die unter anderem nach dem Brand auf einer Deponie südlich von Rom am Freitag entstanden seien. „Es gibt absolut keinen Notstand. Wir werden die Lage in wenigen Tagen lösen“, betonte Umweltassessorin Pinuccia Montanari.apa