Mittwoch, 10. Januar 2018

Rom: Südeuropa-Gipfel zur Flüchtlingskrise

In Rom hat am Mittwochabend das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs von sieben südeuropäischen Ländern begonnen, die über Strategien gegen die Flüchtlingskrise beraten wollen. Der italienische Premier Paolo Gentiloni empfing seine Amtskollegen Antonio Costa (Portugal), Joseph Muscat (Malta), Alexis Tsipras (Griechenland) und Mariano Rajoy (Spanien).

Gentiloni empfing seine Kollegen in Rom. - Foto: APA (AFP)
Gentiloni empfing seine Kollegen in Rom. - Foto: APA (AFP)

Erwartet wird auch der aus China anreisende französische Präsident Emmanuel Macron, der zum dritten Mal seit Beginn seines Mandats in Rom eintrifft. Am Gipfeltreffen beteiligt sich auch Zypern. Nach Beginn der Gespräche folgte am Mittwochabend ein Arbeitsessen. Die Gespräche werden am Donnerstag fortgesetzt.

Es handelt sich um das vierte Treffen in diesem Format seit der ersten Begegnung im September 2016 unter Vorsitz des griechischen Premierministers Tsipras. Weitere Treffen folgten im Jänner 2017 in Lissabon und im April 2017 in Madrid.

Neben der Flüchtlingsproblematik werden auch die Zukunft des Euroraums, die Förderung des Wachstums und der Investitionen sowie der Kampf gegen Arbeitslosigkeit im Mittelpunkt des Treffens stehen. Ein Thema sind auch die Europawahlen 2019 mit der Einführung von transnationalen Wahllisten.

apa

stol