Samstag, 11. Januar 2020

RTL-Dschungelcamp: Zum Auftakt Spendenaktion und ein erster Abgang

Auf Kritik daran, dass die Show trotz der verheerenden Brände in Australien gedreht wird, hat RTL mit einer Geldspende reagiert. Zudem hat ein Kandidat die Show bereits verlassen.

Das Dschungelcamp hat wieder begonnen.
Das Dschungelcamp hat wieder begonnen. - Foto: © RTL / Stefan Gregorowius


Der 66-Jährige frühere CDU-Bundesverkehrsminister Günther Krause sorgte mit seinem raschen Abgang für eine Premiere und einen Rekord: Er ist der erste Politiker, der bei der Unterhaltungsshow mitgemacht hat, und der Kandidat, der am schnellsten wieder ausgezogen ist.

Die diesjährige Auftaktshow von mehr als 3 Stunden Länge sahen etwas mehr Zuschauer als vergangenes Jahr. Im Schnitt 6,01 Millionen sahen in Deutschland zu. 2019 hatten die Auftaktsendung knapp unter 6 Millionen gesehen, davor das Jahr aber noch etwa 6,5 Millionen, vor 3 Jahren sogar noch siebeneinhalb Millionen.

Kritik an Ausstrahlung wegen Brände

Vor der mittlerweile 14. Staffel hatten Politiker, Ex-Teilnehmer und Zuschauer Kritik an der Ausstrahlung geübt, da die Sendung an der Ostküste Australiens gedreht wird. Fast im gesamten Land toben seit Monaten schwere Buschbrände. „Lassen Sie uns bitte ganz schnell anfangen, bevor uns die SPD verbietet, solange es sie noch gibt“, witzelte Zietlow zu Beginn.

RTL reagierte auf die Kritik mit einer Spendenaktion. Der Kölner Privatsender selbst wolle 100.000 Euro an die Opfer der Brände spenden und in der Finalshow in 2 Wochen nachlegen, hieß es in einer Mitteilung. Das Geld soll ans Australische Rote Kreuz gehen.

Erste Dschungelprüfung erledigt

In der ersten Folge der neuen Staffel bezogen die 12 mehr oder weniger berühmten Prominenten ihr Camp, darunter der ehemalige Boxer Sven Ottke, die österreichische Schauspielerin Sonja Kirchberger („Die Venusfalle“) und mehrere Ex-Teilnehmer von Shows wie „Bachelor in Paradise“, „Love Island“ und „Deutschland sucht den Superstar“.

Bei der ersten gemeinsamen Dschungelprüfung mussten die Kandidaten allerhand Ekelgerichte verspeisen, etwa pürierte Schafshoden, Schweinevagina, Kakerlaken und Schweinepenis. Ein Internetnutzer beschrieb das Abendmahl als „synchrones Gewürge“, nur 3 Promis konnten ihren Teller innerhalb einer Minute leer essen.

apa/dpa