Mittwoch, 11. November 2015

Ruf aus Afrika für mehr EU-Geld in der Flüchtlingskrise

Das afrikanische Land Niger fordert zur Eindämmung der dramatischen Flüchtlingskrise mehr Geld von den Europäern.

Archivbild
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 „Das, was sie (die Europäer) machen, deckt nicht alle Erfordernisse ab. Diese sind enorm“, sagte Staatspräsident Mahamadou Issoufou am Mittwoch in der maltesischen Hauptstadt Valletta.

Dort begannen über 60 Länder der EU und Afrikas einen zweitägigen Sondergipfel zur Migrationskrise. Niger ist ein wichtiges Transitland für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa.

„Diese Krise kann nur gemeinsam überwunden werden“, so Issoufou. Herkunfts-, Transit- und Zielländer müssten zusammenarbeiten. Die EU und die afrikanischen Länder wollen beim Gipfel einen Aktionsplan beschließen. Dabei geht es unter andrem darum, dass afrikanische Länder mehr abgewiesene Asylbewerber aus Europa zurücknehmen sollen. Im Gegenzug werden die afrikanischen Länder mehr Unterstützung von der EU bekommen.

apa/dpa

stol