Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Wie einleitend kurz skizziert, geht es von der Ortschaft Oberbozen am Ritten – die nicht etwa ein Teil von Bozen ist, sondern eine ausgedehnte Siedlung im Südwesten des Rittner Hochplateaus fast 1.000 Höhenmeter über der Landeshauptstadt – auf einem mit Informationstafeln ausgestatteten und einheitlich beschilderten „Themenweg“ zuerst hinunter zu den Erdpyramiden über dem Katzenbach unweit des Moarhofes, von dort zum Höhenkirchlein St. Georg und Jakob, weiter hinauf nach Maria Himmelfahrt und zurück nach Oberbozen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299543_image" /></div> <embed id="dtext86-74300769_listbox" /><BR /><BR /> Dies ist eine in etwa zweistündige Rundwanderung, bei der man in mäßig steilem Abstieg ein Stück dem alten, nach Bozen absteigenden Verbindungsweg folgt – einem von Bildstöcken gesäumten Weg, der streckenweise noch die uralte, eindrucksvolle Steinpflasterung aufweist und schon deshalb ein Kulturdenkmal genannt werden darf. <BR /><BR /> Kurz vor dem genannten Hof blicken wir vom Rand einer Hangverebnung auf die nahen Oberbozner Erdpyramiden, die zwar weniger bekannt sind als jene unweit von Klobenstein, aber keinesfalls weniger eindrucksvoll. <BR /><BR />Denn auch hier handelt es sich um sehr zahlreiche, teilweise sehr schlanke, vielfach noch einen wuchtigen Stein auf der Spitze tragende Türme und Nadeln, die der Regen und die Schwerkraft aus dem eiszeitlichen Moränenmaterial herausgearbeitet haben. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299546_image" /></div> <BR /> Bald nach diesem naturkundlichen Erlebnis führt der Weg am Hofschank Moar vorbei, und nach kurzem Aufstieg stehen wir oben auf der Waldkuppe mit dem 1289 erstmals urkundlich erwähnten Kirchlein Sankt Georg und Jakob. Dieses wird meist einfach nur „Jakobskirchl“ genannt birgt und in der Rundapsis schönen romanischen Freskenschmuck (Christus in der Mandorla und Apostel). <BR /><BR /> Der Weiterweg bringt uns in gemütlichem Aufstieg durch Wald und Wiesen hinauf zur kleinen, aber wegen der schönen Sommerfrischhäuser, der kleinen Sakralbauten und auch als westlicher Endpunkt der Rittner Schmalspurbahn bekannten Ortschaft Maria Himmelfahrt. Und von dort bieten sich für die gemütliche Rückkehr nach Oberbozen sowohl die hübsche sonnseitige Promenade als auch ein idyllischer, schattiger Waldweg an.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1299549_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von Oberbozen am Ritten (1.220 m, hierher ab Bozen entweder mit der Seilbahn oder auf kurvenreicher Straße) der Beschilderung „Themenweg“ mit entsprechenden Informationstafeln folgend zuerst ganz kurz auf der Straße in Richtung Maria Himmelfahrt, dann links ab, auf schmaler Straße zwischen Häusern und Wiesen leicht absteigend zum Wald, auf altem Pflasterweg hinunter bis zur zweiten Wegteilung und links zu den nahen Aussichtspunkten bei den Erdpyramiden. Dann kurz hinan zum genannten Altweg (stets Beschilderung „Themenweg“), kurz weiter zur Zufahrtsstraße zum nahen Moarhof (ca. 1.000 m) und hinauf zum Kirchlein St. Georg und Jakob (1.111 m). Von diesem zurück zum Fuß des Kirchhügels, durch Wald und Wiesen mäßig ansteigend hinauf nach Maria Himmelfahrt und über die sonnige Promenade (oder über den am Gasthof Schluff beginnenden Waldweg) zurück nach Oberbozen. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 220 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 2 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Problemlose Rundwanderung durch Wiesen und Wald.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 54 (Bozen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 034 (Bozen – Ritten – Tschögglberg)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>