Sonntag, 23. August 2015

Rupprechter für Militäreinsatz mit Bodentruppen gegen IS

Der österreichische Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter von der ÖVP hat sich für einen Militäreinsatz mit Bodentruppen gegen den Islamischen Staat (IS) im Nahen Osten und Nordafrika ausgesprochen.

Fordert ein Eingreifen gegen den IS mit Bodentruppen unter UNO-Mandat: der österreichische Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (im Bild).
Fordert ein Eingreifen gegen den IS mit Bodentruppen unter UNO-Mandat: der österreichische Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (im Bild). - Foto: © APA

USA, EU und Russland sollten mit „regionalen Partnern“ wie der Türkei, Iran, Israel, Saudi Arabien und Ägypten „gemeinsam vorgehen“, sagte der Tiroler Rupprechter am Sonntag am Rande des Europäischen Forum Alpbach vor Journalisten.

Eingreifen unter UNO-Mandat

Luftangriffe würden nicht ausreichen, um den IS-Terror zu stoppen, der Einsatz von Bodentruppen unter einem UNO-Mandat sei deshalb notwendig. Man könne ein solches militärisches Vorgehen durchaus als „Allianz der Willigen“ bezeichnen, nahm der Minister Bezug auf einen Formulierung der USA im Zuge des Irak-Krieges im Jahr 2003.

Letztlich benötige es eine „ganz klare politische und strategische Ausrichtung“ für eine Befriedung der Krisenregionen. Es dürften nicht dieselben Fehler wiederholt werden, wie sie der ehemalige US-Präsident George Bush bei seinem militärischen Eingreifen im Irak gemacht habe.

"Voreiliger Abzug war Fehler"

Rupprechter ergänzte, dass auch der „voreilige Abzug“ der amerikanischen Truppen durch Barack Obama aus dem Golfstaat ein Fehler gewesen sei.

apa

stol