Dienstag, 27. März 2018

Russische Diplomaten aus 26 Staaten ausgewiesen

In der Affäre um den Giftgasanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal haben außer Großbritannien 18 weitere der insgesamt 28 EU-Staaten zusammen 58 russische Diplomaten ausgewiesen.

In der Giftgas-Affäre wurden zahlreiche russische Diplomaten des Landes verwiesen.
In der Giftgas-Affäre wurden zahlreiche russische Diplomaten des Landes verwiesen. - Foto: © APA/AFP

Österreich hat eine Ausweisung russischer Diplomaten ausgeschlossen.

83 russische Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter müssen 7 weitere Länder – die USA, Kanada, Australien, Albanien, Mazedonien, Norwegen und die Ukraine – verlassen. Auch die NATO schließt sich dem mit 7 beantragten Ausweisungen und der Verweigerung von drei Akkreditierungen an. Damit sind insgesamt 141 russische Diplomaten betroffen.

Anbei eine Auflistung der EU-LÄNDER:
Deutschland: 4 Diplomaten
Frankreich: 4 Diplomaten
Polen: 4 Diplomaten
Tschechien: 3 Diplomaten
Litauen: 3 Diplomaten
Spanien: 2 Diplomaten
Italien: 2 Diplomaten
Niederlande: 2 Diplomaten
Dänemark: 2 Diplomaten
Estland: 1 Diplomat
Lettland: 1 Diplomat
Irland: 1 Diplomat
Schweden: 1 Diplomat
Rumänien: 1 Diplomat
Finnland 1 Diplomat
Kroatien: 1 Diplomat
Ungarn: 1 Diplomat
Belgien: 1 Diplomat
Großbritannien hatte zuerst die Ausweisung von 23 russischen
Diplomaten angeordnet.

NICHT-EU-LÄNDER:
USA: 60 Diplomaten (darunter 12 aus der UNO-Mission)
Kanada: 4 Diplomaten
Ukraine: 13 Diplomaten
Australien: 2 Diplomaten
Albanien: 2 Diplomaten
Mazedonien: 1 Diplomat
Norwegen: 1 Diplomat

ORGANISATIONEN:
Nato: 7 Diplomaten, plus Verweigerung von drei Akkreditierungen

apa

stol