Das Staatsfernsehen zeigte, wie Soldaten ein Flugzeug in der Kaukasusrepublik verließen. Auch die Besatzungen von zwei Tu-22M3-Bombern kehrten laut der Armee nach Russland zurück. Putin hatte am Montag bei einem Kurzbesuch auf dem russischen Militärflughafen Hmeimim im Westen Syriens den Abzug des Großteils der russischen Truppen verkündet, da sie mit der Vernichtung der „Terroristen” ihre Aufgabe in Syrien weitgehend erfüllt hätten. Syriens Präsident Bashar al-Assad dankte Putin in Hmeimim für die Unterstützung.Putin hatte im September 2015 mit seiner Intervention aufseiten Assads das Blatt in dem Konflikt gewendet. Dank der Unterstützung der russischen Luftwaffe gewannen die syrischen Regierungstruppen in der Folge die Oberhand über die Rebellen, die nun nur noch wenige Gebiete des Landes kontrollieren. Putin hat bereits zwei Mal den Abzug der Truppen verkündet. Es ist offen, wie viele russische Truppen nun in Syrien bleiben sollen.Aktivisten hatten Moskau mehrfach vorgeworfen, dass bei Luftangriffen nicht nur Terroristen, sondern auch moderate Rebellen und Zivilisten getötet worden seien. Russland weist dies zurück.apa/dpa/ag.