Montag, 12. März 2018

Russland meldet Rettung von Zivilisten aus Ost-Ghouta

Das russische Militär hat nach eigenen Angaben 52 Zivilisten aus der syrischen Rebellen-Hochburg Ost-Ghouta gerettet. Die Menschen aus dem Ort Mesraba seien in ein provisorisches Flüchtlingslager gebracht worden, teilte das Militär am späten Sonntagabend mit. Dort würden sie medizinisch behandelt.

Die Enklave Ost-Ghouta ist heftig umkämpft. - Foto: APA (AFP/Archiv)
Die Enklave Ost-Ghouta ist heftig umkämpft. - Foto: APA (AFP/Archiv)

Die Enklave Ost-Ghouta gehört in Syrien zu den letzten von Rebellen kontrollierten Gebieten und wurde jüngst durch die Offensive der syrischen Truppen in zwei Teile gespalten. Der Ort Mesraba wurde dem staatlichen syrischen Fernsehen zufolge von Regierungstruppen eingenommen. Er liegt an der letzten Verbindung zwischen der nördlichen und südlichen Hälfte des Gebiets.

Auch am Sonntag lieferten sich Regierungssoldaten und Aufständische in Ost-Ghouta heftige Gefechte. Bei der vor drei Wochen gestarteten Offensive in der Region sind der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge mittlerweile mehr als 1100 Zivilisten ums Leben gekommen.

apa/ag.

stol