Montag, 25. Juni 2018

Salvini zu Gesprächen in Libyen eingetroffen

Im Einsatz gegen die Flüchtlingskrise will Italien stärker in Libyen aktiv werden. Der italienische Innenminister Matteo Salvini ist am Montag zu Gesprächen mit der von der UNO unterstützten Regierung in Tripolis eingetroffen.

Über seine Gespräche in Libyen wird Salvini bei einer Pressekonferenz am Montagnachmittag in Rom berichten. - Foto. Salvini/Twitter
Über seine Gespräche in Libyen wird Salvini bei einer Pressekonferenz am Montagnachmittag in Rom berichten. - Foto. Salvini/Twitter

„Libyen-Mission, wir starten!“, twitterte Salvini am Montag.

Über seine Gespräche in Libyen wird Salvini bei einer Pressekonferenz am Montagnachmittag in Rom berichten, verlautete aus dem italienischen Innenministerium. Auch EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani plant demnächst eine Reise nach Libyen und Niger.

Förderung der Kooperation

Italiens Premier Giuseppe Conte telefonierte am Freitag mit Fayez al-Sarraj, dem Chef der von der UNO unterstützten Regierung. Dabei ging es um die jüngsten Entwicklungen in Libyen und um Wege zur Förderung der Kooperation zwischen den beiden Ländern, hieß es in Rom.

Das Rettungsschiff „Lifeline“ mit circa 230 Migranten an Bord sowie das dänische Containerschiff mit 113 Flüchtlingen an Bord warten unterdessen auf Anweisungen, in welchem Hafen sie mit den Migranten landen können. (STOL hat berichtet) Die NGO „Seawatch“ forderte von den EU-Mitgliedsstaaten eine sofortige Lösung für die Migranten, die sich an Bord der Schiffe befinden. Man müsse dieser „unterlassenen Hilfeleistung“ ein Ende setzen, hieß es in einer Presseaussendung.

apa/stol

stol