Dienstag, 26. Juli 2016

Sanders: "Clinton muss Präsidentin werden"

Hillary Clintons parteiinterner Rivale Bernie Sanders hat sich in einem flammenden Appell an die Delegierten des Parteitags von Philadelphia hinter die frühere Außenministerin gestellt.

Einst noch Gegner, jetzt Verbündete: Bernie Sanders macht sich für Hillary Clinton stark.
Einst noch Gegner, jetzt Verbündete: Bernie Sanders macht sich für Hillary Clinton stark. - Foto: © APA

„Hillary Clinton muss die nächste Präsidentin der Vereinigten Staaten werden“, rief Sanders den über 4700 Parteitagsdelegierten zu. Sie sollen Clinton am Dienstag (Ortszeit) zur Kandidatin für das Amt des nächsten US-Präsidenten und Nachfolgers von Barack Obama wählen.

Zuvor hatte es um Sanders einen Eklat gegeben, der schließlich zum Rücktritt von Parteichefin Debbie Wasserman Schultz geführt hatte.

Gehackte und von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte E-Mails der Demokraten hatten gezeigt, dass die Parteiführung im Vorwahlkampf einseitig auf der Seite Clintons stand. Sanders' Anhängerschaft reagierte wütend. Tausende demonstrierten auf den Straßen Philadelphias.

Sanders richtete während seiner Rede zum Abschluss und Höhepunkt des ersten Tags des Demokraten-Konvents schwere Vorwürfe gegen den Republikaner-Kandidaten Donald Trump. Der politische Seiteneinsteiger spalte das Land und sorge dafür, dass die Ungleichheit zwischen Arm und Reich noch größer werde.

dpa

stol